09.09.2017

Am 16. Juli 2017 fand das diesjährige "Historische Treffen Rund um Osnabrück" am Industriemuseum statt. Dazu gibt es jetzt ein 15-Minuten-Video auf Youtube. Hier geht es zum Rückblick auf den 16.07.2017: https://www.youtube.com/watch?v=O9ngMyRuwqE

"Osnabrück unter Dampf"

03.09.2017

Am 3. September 2017 fand das Oldtimer- und Youngtimertreffen im Rahmen der Veranstaltung "Osnabrück unter Dampf" statt. Auch wenn die automobilen Klassiker auf die sog. "Vosslinke" ausweichen mussten, war es eine Veranstaltung, bei der einfach alles zusammen passte. Bericht und sehr viele Fotos findet ihr unter: 2017 "Osnabrück unter Dampf": Septembertreffen der Oldtimer IG Osnabrück e.V. und Dampflokfest

Zeitleiste September 2017

02.09.2017

In der Zeitleiste für den Monat September gibt es vieles zu erfahren in Sachen "Historie des Automobils".  Giacinto Ghia wird vor 130 Jahren geboren, der erste Automobilclub Deutschlands wird gegründet, es geht um das Auto von Oma Duck, es gibt einheitliche Verkehrszeichen im Deutschen Reich, es geht um Siege von Bernoit und Caracciola, die Rekordfahrt von John Cobb, Geschwindigkeitsbeschränkungen in Nachkriegsdeutschland, Verkehrsprobleme vor 60 Jahren, neue Modelle von Ford; NSU und Volkswagen, einen Wechsel von links nach rechts, die Aufhebung der Gurtpflicht und vieles mehr. Wer mehr wissen will: einfach nach unten scrollen...

Neuer Oldie des Monats: ORYX G 10, Bj. 1913

18.08.2017

Es wurde mal wieder Zeit für einen neuen "Oldie des Monats". Nachfolger des VW Hebmüller Cabriolets von 1949 ist nun ein ORYX aus dem Jahr 1913. ORYX ist eine absolute Rarität. Das Besondere an diesem Fahrzeug: Die Erstzulassung erfolgte 1913 in Osnabrück, wie der Original-Zulassungsbescheinigung zu entnehmen ist. Erstbesitzer waren die Milchwerke Schewemann an der Großen Rosenstraße in Osnabrück. Hat Jemand Infos zu dieser Firma? Hier geht es zum "Oldie des Monats"

Zuwachs in der virtuellen Garage der Oldtimer IG Osnabrück e.V.

12.08.2017

Aktuell ist die "virtuelle Garage" der Fahrzeuge der IG-Mitglieder noch auf meine Seite "ausgelagert". Dort wurden in der letzter Zeit wieder einige "Stellplätze" belegt wie z.B. von diesem wunderschönen BMW 321 Cabriolet aus dem Jahr 1939. Im "Parkhaus" befinden sich Klassiker von der Vorkriegswanderer bis zum Mercedes 190E-Youngtimer. Wer mehr von den Old- und Youngtimern der Oldtimer IG Osnabrück e.V. erfahren möchte, hier geht es zur "Garage".

Historisches Treffen "Rund um Osnabrück" war richtig klasse

17.07.2017

Das diesjährige "Historische Treffen Rund um Osnabrück" war für die Oldtimer IG Osnabrück e.V. ein voller Erfolgt. Mehr als 450 Klassiker waren auf dem Magazingelände des Museums Industriekultur zu sehen. Es war ein toller Tag mit interessanten Fahrzeugen und netten Gesprächen. Hier meine Eindrücke: "2017 Historisches Treffen Rund um Osnabrück"

HO17 - das Mekka für Freunde klassischer Volkswagen

25.06.2017

Am Samstag war ich zusammen mit Harry, ebenfalls Mitglied der Oldtimer IG Osnabrück e.V. und überzeugter VW-Liebhaber, nach Hessisch Oldendorf gefahren. Dort trafen sich auf Einladung der Familie Grundmann mehrere Hundert Brezel- und Ovalkäfer, T1-Bulis, frühe Käfer-Cabrios und Karmann Ghia sowie Dutzende von seltenen Sonderkarosserien von Hebmüller, Rometsch oder Dannenhauer & Stauss. Von den knapp 800 Fotos habe ich 430 online gestellt. Diese findet ihr unter "Fotogalerien" in der Rubrik "2017 - Uraltkäfertreffen Hessisch Oldendorf". Zusammengefasst: Es war genial!

"20 Nations" - die etwas andere Rallye

31.05.2017

Bei der 20 Nations Charity-Rallye geht es mit mindestens 20 Jahre alten Autos in 16 Tagen durch 20 Länder Europas. Dabei sind weder Navigationssysteme noch Autobahnen erlaubt. Es wird nicht auf Zeit gefahren, sondern es gilt verrückte Aufgaben zu lösen und interessante Orte anzufahren, die Strecken sind mit jedem Auto befahrbar. Organisiert wird die Rallye von Max Schriever und Alexander Fieberg, die Ihre eigenen Rallye-Erfahrungen mit anderen teilen, und dabei Gutes tun wollen. So muss jedes Team Spenden sammeln, für einen guten Zweck seiner Wahl. Start ist am 7.7.2018, Zieleinlauf am 22.07.2018. Weitere Infos unter: http://20nations.com

Unterwegs im Osnabrücker Land...

30.03.2017

In dieser Galerie hatte sich schon länger nichts getan, daher wurde es mal wieder Zeit für einige Oldtimer, die meiner Kamera in den letzten Monaten vor die Linse kamen, als ich in Osnabrück unterwegs war. Seit der Einführung des Bewohnerparkens sieht man im Katharinenviertel leider keine Klassiker mehr. Hier geht es zur Galerie "Unterwegs im Osnabrücker Land"

"Neue Karmänner" auf der Homepage

20.02.2017

In der Rubrik "(Auto)mobiles Osnabrück" versuche ich, eine Übersicht der verschiedenen Fahrzeuge zu zeigen, die beim einstigen Osnabrücker Karosseriebauer und Cabrio-Spezialisten Karmann gebaut wurden - anhand eigener Fotos. Ein großer Teil ist natürlich in der Automobilsammlung Volkswagen Osnabrück zu sehen, aber auch unterwegs begegnen mir immer wieder Fahrzeuge aus Osnabrück (und Rheine). Zuwachs für die Galerie gab es diesmal auf der Bremen Classic Motorshow mit der Sonderschau "Die Schatzkammer von Karmann". Mehr dazu unter "Weitere Fahrzeuge aus Osnabrück".

Termine, Termine, Termine,...

Unter Tipps und Termine finden Sie/findet ihr zahlreiche Termine für das Jahr 2017. In den verschiedenen Galerien finden Sie/findet ihr mittlerweile weit über 8.000 Fotos. Die Liste von Links auf interessante Seiten im Internet wurde in der letzten Zeit erweitert.

 

Dutzende Termine überwiegend aus unserer Region für das Jahr 2017 finden Sie/findet ihr in der Rubrik: Tipps und Termine. 

 

Hier die mir bisher bekannten Termine bis Ende des Jahres:

  

17. September 2017: Baguette & Knäckebrot am Lenkwerk Bielefeld

 

20. September 2017: Stammtisch Oldtimer IG Osnabrück im Gasthaus Thies, Hasbergen

 

1. Oktober 2017: Old-Youngtimertreffen am Museum Industriekultur Osnabrück (Magazingelände, Süberweg 50A, 49090 Osnabrück-Pye)

 

 

14. Oktober 2017: Season Closing zusammen mit Harley Davidson am Lenkwerk Bielefeld

 

18. Oktober 2017: Stammtisch Oldtimer IG Osnabrück im Gasthaus Thies, Hasbergen

 

5. November 2017: Old-/Youngtimertreffen am Museum Industriekultur Osnabrück (Gelände am Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück-Pye) 

 

15. November 2017: Stammtisch Oldtimer IG Osnabrück im Gasthaus Thies, Hasbergen

 

3. Dezember 2017: Old-/Youngtimertreffen am Museum Industriekultur Osnabrück (Gelände am Haseschachtgebäude

 

Bis zum 8. Oktober zeigt das Automuseum Melle die Sonderausstellung "Porsche 914". Insgesamt werden acht unterschiedliche Fahrzeuge gezeigt, darunter das Auto des 914-Designers Heinrich Klie und einer der zwei auf V8 umgebauten Porsche 914.

 

Mehr Informationen und Kontaktdaten unter Tipps & Termine.

 

Falls Termine aus unserer Region fehlen, könnt ihr sie mir über das Kontaktformular gerne zukommen lassen.

 

 

                                                                                    aktualisiert:16.09.2017 

Rückblick: Zeitleiste 2017

September 2017

 

 

Vor 130 Jahren

 

18.09.1887 - In Turin wird Giacinto Ghia geboren. Er gründet 1915, nachdem er aufgrund eines schweren Unfalls seine Tätigkeit als Testfahrer bei Diatto aufgeben muss, die Firma Carrozzeria Ghia. Er baut Karosserien für Diatto, Itala, S.C.A.T und später für Fiat, Lancia, Chrysler, Alfa Romeo oder Isotta Fraschini. Am 21.02.1944, kurz nach der Zerstörung seiner Anlagen bei einem Luftangriff, starb er nach kurzer Krankheit.  Die Firma wurde später von Luigi Segre übernommen, der zusammen mit Wilhelm Karmann jun. den berühmte VW Karmann Ghia schuf.

 

 

Vor 120 Jahren

 

30.09.1897 - Im Berliner Hotel Bristol wird der erste Automobilclub Deutschlands gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern des "Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins" gehören u.a. Friedrich Lutzmann, Carl Benz, Gottlieb Daimler, Rudolf Diesel, Graf Zeppelin und Edmund Rumpler. Es gibt auch eine Vereinszeitschrift, das Magazin "Der Motorwagen". Der MMV organisiert Wettfahrten, Vorträge und Ausstellungen. 1933 wird der Verein von den Nazis aufgelöst.

 

 

Vor 110 Jahren

 

30.09.1907 - Die Firma Anderson Carriage Company liefert das erste Fahrzeug des "Detroit Electric" aus, bis zum Jahresende werden neun weitere Fahrzeuge gebaut. Das Modell C ist ein zweitüriges Coupé, das Modell D ein viersitziger Brougham, zwei Jahre später folgt das Modell L als Roadster. Zu den bekanntesten Besitzern gehören Thomas Edison und John D. Rockefeller. Am bekanntesten ist jedoch die Besitzerin Dorette Duck - eine Comicfigur. Sie ist die Großmutter der Donald Duck Comics. Ein Detroit Electric ist auch im Automuseum Melle zu sehen.

 

 

Vor 90 Jahren

 

01.09.1927 - Im Deutschen Reich werden einheitliche Verkehrszeichen eingeführt.

 

04.09.1927 - In Monza gewinnt der Franzose Robert Benoist auf Delage mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit den "Großen Preis von Italien".

 

10.09.1927 - Der Internationale Automobilclub beschließt, den Großen Preis von Deutschland ab 1928 in den Wettbewerb um die Automobil-Weltmeisterschaft (für Hersteller) aufzunehmen. Damit erhält das am 15.07.1928 auf dem Nürburgring stattfindende Rennen eine internationale Aufwertung.

 

 

Vor 80 Jahren

 

12.09.1937 - Rudolf Caracciola gewinnt den Großen Preis von Italien auf Mercedes-Benz vor Hermann Lang (ebenfalls Mercedes-Benz) und Bernd Rosemeyer (Auto Union).

 

 

Vor 70 Jahren

 

16.09.1947 - John Cobb stellt einen Landgeschwindigkeitsrekord für Automobile mit 634,386 km/h auf dem Bonneville-Salzsee in Utah/USA auf.

 

28.09.1947 - Ein Unfall bei einem Automobilrennen in Modena (Italien) sterben fünf Menschen, 17 werden schwer verletzt. Der Fahrer Franco Cortese kommt von der Straße ab und rast in die Zuschauermenge. Cortese war der Rennfahrer, der am häufigsten bei der Milli Miglia gestartet war, 1940 fuhr er mit Conte Giovanni Lurani auf einem BMW 328 (Kamm-Limousine). 1947 war er der erste Fahrer, der einen Sieg auf einem Ferrari feiern konnte (Grand Prix von Rom). Auf einem Frazer Nash gewann er 1951 die Targa Florio.

 

 

Vor 60 Jahren

 

01.09.1957 - In der Bundesrepublik Deutschland tritt eine Verordnung in Kraft, mit der die Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge auf 50 km/h beschränkt wird.

 

03.09.1957 - Die rund 700 Teilnehmer am 32. Kongress des internationalen Vereins für öffentliches Verkehrswesen in Hamburg warnen einmütig vor einer Überlastung der Innenstädte durch Privatfahrzeuge. Als Lösung schlagen sie Park- oder Fahrverbote für die Stadtkerne vor - ein Thema, das auch 2017 sehr aktuell ist.

 

03.09.1957 - Die NSU-Motorradwerke stellen ihre Neuentwicklung vor - den "Prinz". Das Modell soll nach Werksangaben diejenige Käuferschicht ansprechen, "die sich einen Volkswagen noch nicht leisten kann, sich aber nicht mehr mit einem Zweiradfahrzeug begnügen will".

 

04.09.1957 - Ford stellt seine neue Marke Edsel vor, die sich jedoch zu einem Flop entwickelt und bereits 1960 wieder eingestellt wird.

 

19.09.1957 - In Osnabrück wird das  zweisitzige Karmann Ghia-Cabriolet (Typ 141)  der Öffentlichkeit vorgestellt. Es kostet zunächst 8.250 DM. Die Produktion startete am 01.08.1957.

 

 

Vor 50 Jahren

 

03.09.1967 - Um 6.00 Uhr wechselt in Schweden der Straßenverkehr von der linken auf die rechte Seite über.

 

07.09.1967 - Ein Viertel der US-amerikanischen Automobilarbeiter streikt für höhere Sozialleistungen und ein garantiertes Jahreseinkommen.

 

14.09.1967 - Auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt wird der NSU Ro 80  vorgestellt.

 

 

Vor 40 Jahren

 

03.09.1977 - Das schweizerische Bundesgericht in Lausanne hebt die Gurtpflicht für Autofahrer wegen unzureichender gesetzlicher Grundlagen auf.

 

28.09.1977 - Die britischen Rennfahrer Andrew Cowan, Colin Malkin und Michael Brad gewinnen auf Mercedes die erstmals ausgetragene Rallye London-Sidney. Mit 31.107 km ist sie das längste je gefahrene Autorennen der Welt.

 

 

Vor 30 Jahren

 

11.09.1987 . Auf der IAA stellt BMW einen neuen Roadster vor: Den Z1.  Der schicke Zweisitzer ist als Image- und Technologieträger konzipiert.  Beim Z1 sind z.B.  die Türen nach unten in die Seitenschweller versenkbar, wodurch der Wagen auch mit offenen Türen gefahren werden kann. Das komplett verschweißte Stahlchassis ist in einem Stück feuerverzinkt, alle nichttragenden Karosserieteile sind aus thermoplastischem Kunststoff und mit dem Chassis verschraubt. Der Z1 wird zwischen 1989 und 1991 in einer limitierten Serie von exakt 8.000 Stück gebaut.

 

 

22.09.1987 - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden kommen weltweit täglich mehr als 1100 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die Zahl der Verletzten liegt jährlich bei rund 12 Millionen.

 

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August 2017

 

 

 

Vor 90 Jahren

  

 

11.08.1927 - Am 11. August 1927 konnten die Autofahrer nach dem US-amerikanischen Vorbild (wo dies bereits seit 1907 möglich war) erstmals in Hamburg an einer Zapfsäule tanken. Jetzt betankte man die Autos direkt durch den Füllrüssel, so dass der Tankwart nicht mehr umständlich mit den Kanistern hantieren musste.

  

 

 

Vor 80 Jahren

 

  

28.08.1937 - Die im Aufbau befindliche Automobilsparte des japanischen Webmaschinenproduzenten Toyoda Automatic Loom Works, Ltd. wird als Toyota Motor Corporation zu einem eigenständigen Unternehmen. Die von Sakichi Toyoda gegründete Firma Toyotas beginnt ursprünglich mit hölzernen Webrahmen und ab 1924 mit „automatisierten Webmaschinen“. 1929 verkauft Toyoda sein Patent der automatischen Webmaschine an die britische Firma Platt Brothers und nutzt den Erlös, um eine Automobilproduktion aufzubauen. 1935 entstehen das erste Automobil, der Toyota A1 (Toyota AA bei Markteinführung 1936), und der GG Truck. Am 28.08.2017 gründen Kiichiro Toyoda und sein Cousin Toyoda Eiji die Toyota Motor Corporation. Dabei taucht die abgeänderte Form des Namens Toyota statt bisher Toyoda auf. Ab 1970 vertreibt Toyota seine Fahrzeuge auch auf dem deutschen Markt, in der Schweiz hat man damit bereits 1967 begonnen. Heute gehört Toyota zu den größten Automobilkonzernen der Welt.

 

 

  

Vor 60 Jahren

  

 

08/1957 - Nach 4 1/2 Jahren erhält der VW Käfer (nicht nur) eine neue Heckscheibe. Das bisherige Ovalfenster weicht einer deutlich größeren Heckscheibe. Damit ist der neue "Rechteck"-Käfer erhältlich.

  

 

01.08.1957 - In Osnabrück startet die Serienfertigung des neuen Karmann Ghia-Cabriolets. Zwei Jahre zuvor hat Volkswagen das Karmann Ghia Coupé auf den Markt gebracht, das von Karmann und Luigi Segre entwickelt worden war. Der Erfolg des Coupés spricht für eine offene Variante, die vom Osnabrücker Cabrio-Spezialisten perfekt umgesetzt wird. Auch das Cabriolet kommt bei der internationalen Fachpresse und beim Publikum gleichermaßen gut an. In den nächsten 19 Jahren werden 81.053 Karmann Ghia Cabriolets gebaut, davon 176 Exemplare im brasilianischen Werk Karmann Ghia do Brasil. Vom Coupé wurden 362.585 Exemplare gebaut, davon ca. 23.500 in Brasilien). Am 31. Mai 1974 rollt der letzte Karmann Ghia in Osnabrück vom Band.

 

 

13.08.1957 - In der Stadthalle Wiesbaden stellt Edward W. Zdunek, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG, den schicken neuen Opel Olympia Rekord P1 vor. Das elegante Fahrzeug wird zu Beginn nur zweitürig angeboten, hat deutliche Anleihen an die amerikanischen Schwestermodelle von GM und vermittelt mit der neu konstruierten Doppelquerlenker-Vorderachse mit negativem Radsturz und unterschiedlich langen Querlenkern sowie einem neu vollsynchronisiertem Dreiganggetriebe mit Lenkradschaltung ein völlig neues Fahrgefühl. Der P1 hat einen Vierzylinder-Reihenmotor mit 1.196, 1.488 und zum Schluss 1.680 ccm Hubraum, die Leistung reichte von 40 bis 55 PS. In der Bauzeit von 1957 bis 19620 entstehen  509.110 Limousinen (394.692), Kombis (109.282) und Lieferwagen (15.136) Dazu kommen noch 67.952 Opel 1200, die bis Dezember 1962 gebaut werden.

 

 

27.08.1957 - In der kleinen Gemeinde Feldafing am Starnberger See präsentiert BMW geladenen Pressevertretern den BMW 600 vor. Das viersitzige Fahrzeug auf Basis der zwei Jahre zuvor vorgestellten Isetta hat ebenfalls ein Fronttür, hat einen längeren Tadstand, vier Sitze und auf der rechten Seite eine zusätzlichen Tür für die Fahrgäste in der hinteren Sitzreihe. Der Zweizylinder-Boxermotor im Heck hat 585 ccm Hubraum und 19,5 PS. Das reichte sogar für eine Geschwindigkeit von 103 km/h. Gebaut wurde der BMW 600 nur zwei Jahre, von Dezember 1957 bis November 1959, dann wurde er vom BMW 700 abgelöst.

 

 

  

 

Vor 50 Jahren

 

  

8/1967 - der neue VW Transporter erscheint. Auffälligstes Merkmal der zweiten Generation des „Bulli“: die ungeteilte, gewölbte Frontscheibe und das fehlende „V“ der Frontpartie. Das Fahrzeug ist gegenüber dem T1 um zwanzig Zentimeter länger geworden. Bis auf die Kurbellenkerachse der Vorderräder sind alle Fahrwerkbauteile neu. Wie auch schon der T1 wird der T2 von einem im Heck untergebrachten Vierzylinder-Boxermotor angetrieben (Hinterradantrieb). 1975 wird von der Entwicklungsabteilung ein Prototyp mit einem zuschaltbaren Frontantrieb entwickelt. Damit gelingt Entwicklungschef Gustav Mayer die Durchquerung der Sahara, jedoch bleibt es bei dem Prototypen. Wie auch beim T1 gibt es zahlreiche Karosserievarianten: Kastenwagen, Kombi (Kastenwagen mit Fenstern), ab 1973 auch mit Hochdach, Pritschenwagen, Großraum-Holzpritsche, Doppelkabine und Kleinbus mit sieben Sitzen. Dazu gibt es den T2 als Camperbus von Westfalia und den besser ausgestatteten „Clipper“, der in der Tradition des früheren T1 Samba-Busses stehen soll. Doch nach Einsprüchen der Fluggesellschaft PanAm wird der Name „Clipper“ wieder aufgegeben. In den 1970er Jahren baut VW einen Elektrotransporter als Reaktion auf die erste Ölkrise. Bis 1979 werden 2.533.188 T2 in Deutschland gebaut. In dieser Zeit wächst der Hubraum von 1.584 ccm auf bis zu 1.970 ccm und von 47 auf 70 PS.

 

Der T2 wird auch in Brasilien und Mexiko gebaut, aber deutlich länger als in Deutschland. Erst 1995 endet die Produktion in Mexiko. In Brasilien  rollt er bis 2005 mit dem luftgekühlten Boxermotor vom Band, dann wird er von einem Wasserboxer abgelöst.  2013 ist mit dem T2 auch in Brasilien Schluss.

 

 

 

01.08.1967 - Der VW Käfer bekommt nun  senkrecht stehende Scheinwerfer. Damit bekommt der Käfer ein moderneres Gesicht.

 

 

 

8/1967 - Der Ford P7 (= Projekt 7, d. h. die siebte neue Pkw-Konstruktion der Ford-Werke Köln seit Ende des Zweiten Weltkriegs), kommt mit V-4 bzw. V-6-Motoren und Hinterradantrieb als Ford 17M, 20M und 26M auf den Markt. Den P7 bzw. P7a  gibt es als zwei- und viertürige Limousinen, als drei- und fünftürige Kombiversionen „Turnier“ und als Hardtop-Coupé. Vom 17M ist auch ein Kastenwagen ohne hintere Fenster erhältlich. Zusätzlich fertigte die Firma Deutsch eine Cabrio-Version vom 17M. Bereits 1968 wird die Karosserieform geglättet, da die ursprüngliche Fassung nicht beim Publikum ankam. Die interne Bezeichnung lautet P7b oder P7II. Flaggschiff der Baureihe ist der Ford 26M, der im November 1969 auf der IAA vorgestellt wird. Von August 1967 bis Dezember 1971 werden in den Ford-Werken in Köln und Genk (Belgien) insgesamt 567.842 Fahrzeuge produziert. Die Modelle 20M und 26M werden im Frühjahr 1972 vom Ford Granada abgelöst, während der Ford 17M zunächst durch den Ford Consul ersetzt wird. Mit dem P7 endet bei Ford Köln die interne Bezeichnung „Projekt“ bei den Pkw.

 

 

 

 

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Juli 2017

 

 

 

Vor 80  Jahren

 

 

25.07.1937 - Auf dem Nürburgring findet der Große Preis von Deutschland statt, der Heim-Grand Prix der Silberpfeile. Wieder gewinnt Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz vor seinem Teamkollegen Manfred von Brauchitsch. Bernd Rosemeyer auf Auto Union wird Dritter.

 

 

 

Vor 60 Jahren

 

 

7/1957 - Er war ein Dauerbrenner: Gebaut von 1957 bis 1975, als Limousine und Kombi  ("Giardiniera") kommen 3.702.078 Exemplare auf die Straße: Der Fiat Nouva 500. Der kleine Italiener war klein, nicht gerade leistungsstark (abgesehen von den heißen Abarth-Ausführungen), war aber trotzdem Transportfahrzeug für italienische Großfamilien mitsamt Gepäck für die Ausfahrt ans Meer. Der kleine Zweizylindermotor im Heck hatte zunächst 479 ccm und 13,5 PS, dies wurde bis 1975 auf 594 ccm und 18 PS gesteigert.  In den 60er Jahren entstanden auf Basis des Nuova 500  das NSU Fiat Neckar Weinsberg 500 Coupé und  der Vignale Gamine in geringen Stückzahlen. Der Vignale Gamine war in Deutschland über das Versandhaus Otto zu bestellen.

 

 

 

Vor 50 Jahren

 

 

07/1967 - In Sindelfingen verlassen die ersten Vorserienwagen des neuen von Paul Bracq gezeichneten Modells von Mercedes-Benz das Werk. Damals ahnt noch niemand, dass die neue Mittelklasse-Baureihe W114 (mit Sechszylindermotoren) bzw. W115 (alle anderen Motorvarianten) bis  zu ihrem Produktionsende mit knapp zwei Millionen Fahrzeugen fast die gleiche Stückzahl erreichen wie alle anderen Mercedes-Modelle der Nachkriegszeit zusammen. Ab Werk gibt es nur viertürige Limousinen, Coupés und Langmodelle, andere Karosseriebauer wie Miesen, Binz, IMA und Santos werden für Sonderaufbauten beliefert. Sie stellen Krankenwagen (Miesen und Benz) und Kombis und Lieferwagen her. Außerdem entstehen bei weiteren Herstellern Leichenwagen und Pick-ups. Zwischen 1967 und 1976 entstehen 1.919.056 Fahrzeuge, davon 67.048 Coupés und 9.900 Langversionen. Bekannt sind die "Strich/8" für ihre hohe Zuverlässigkeit. Im Mercedes-Museum steht der von Mercedes-Benz bestätigte Rekordhalter, ein 240D, der zwischen 1976 und 2004 mit drei Austauschmotoren 4,6 Kilometer auf dem Tacho.

 

 

 

Vor 40 Jahren

 

 

07.07.1977 - In London feiert der neue 007 James Bond Weltpremiere. Hauptdarsteller in 007 - Der Spion, der mich liebte" ist zum dritten Mal der Brite Roger Moore, der Anfang der Siebziger als "Sir Brett Sinclair" in "Die Zwei" an der Seite von Tony Curtis, einem Dino 246 und einem Aston Martin DBS glänzte. In "Der Spion, der mich liebte" spielt neben Curd Jürgens auch ein vierrädriger Star mit: Ein Lotus Esprit 51. Wie es sich für ein Bondahrzeug gehört, hat der weiße Lotus einige Extras: Minenwerfer, Zementsprüher, Fronttorpedos und einen Boden-Luft-Raketenwerfer. Außerdem kann er sich in Sekundenschnelle in ein U-Boot "verwandeln".  Vier Jahre später hat ein Lotus Esprit HC Turbo einen kurzen Auftritt. Er zerstört sich selbst, als ein Gangster ihn aufbrechen will. So muss 007 die Flucht mit einem Citroen 2CV antreten.

 

 

 

Vor 30 Jahren

 

 

21.07.21987 - er ist nicht nur ein Supersportwagen, sondern auch der letzte Ferrari, dessen Präsentation und komplette Entwicklung Enzo Ferrari miterlebt: Der Ferrari F40, am 21. Juli 198 in Maranello präsentiert.  Ursprünglich soll er die traditionsreiche Bezeichnung "Le Mans" erhalten, doch dann erhält er in Anlehnung an das 40jährige Firmenjubiläum die Bezeichnung "F40". Mit seinem 2.936 ccm großen 8-Zylinder-Motor bringen die 478 PS den meist roten Flitzer auf 324 km/h. Von Michelotto in Padua entwickelte Rennversionen sollen sogar 700 PS haben. Der Preis für den "normalen" F40 betrug 1989 444.000 DM, heute werden für Top-Exemplare des 1.315 x gebauten Fahrzeugs mehrere Millionen Euro gehandelt.

 

 

 

Vor 20 Jahren

 

 

01.07.1997 - Die ersten H-Kennzeichen für klassische Automobile werden erteilt. Die Fahrzeuge müssen mindestens 30 Jahre alt sein. Die Erteilungskriterien werden von einzelnen Zulassungsstellen immer wieder unterschiedlich angewendet, was immer wieder zu Verärgerung führt. Aber das H-Kennzeichen hat deutliche Vorteile für Oldtimerbesitzer, u.a. berechtigt es zur freien Einfahrt in Umweltzonen und bedeutet einen pauschalen Steuersatz (der sich für Kleinwagenbesitzer nicht immer rechnet).

 

 

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Juni 2017

 

 

Vor 110 Jahren

 

10.06.1907 - In Peking starten fünf Wagen zum längsten Automobilrennen aller Zeiten, der Fahrt von Peking nach Paris. Die 12.000 km lange Route führt durch die Wüste Gobi, vorbei am Baikalsee, durch Sibirien, über den Ural und über Moskau nach Frankreich.

 

 

Vor 90 Jahren

 

18.06.1927 – Das offizielle Eröffnungsrennen des neuen Nürburgrings in der Eifel gewinnt Rudolf Caracciola. Es ist das 5. Eifelrennen, dass bisher (seit 1922) auf öffentlichen Straßen auf einem 33,2 km langen Rundkurs ausgetragen wurde.. Auf dem neuen Nürburgring siegt Caracciola mit einem Mercedes-Benz Typ S und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 96,5 km/h. Zwei Wochen später, am 03.07.1927, findet erstmals der "Große Preis von Deutschland für Motorräder" statt. Am 28.05.1983 erzielt Stefan Bellof im Porsche 956 C den noch heute geltenden Rundenrekord mit einem Schnitt von 202 km/h und 6:11:13 Minuten. Die Nordschleife wird auch als "Grüne Hölle" bezeichnet. Diesen Begriff prägte einst der britische Rennfahrer Jacky Stewart.

 

 

Vor 80 Jahren

 

06., 13. und 20.06.1937 - Alfa Romeo kann den überragenden Silberpfeilen der Auto Union und von Mercedes-Benz die Stirn bieten. Beim Großen Preis von Rio de Janeiro gewinntCarlo Pinatcuda,  der Mille Miglia-Sieger von 1935 und 1937, auf Alfa Romeo vor Hans Stuck auf Auto Union. Dritter wird wieder ein Alfa Romeo mit dem Fahrer Antonio Brivio, dem Mille Miglia-Sieger von 1936. Eine Woche später sind die Silberpfeile jedoch wieder da. Beim Eifelrennen auf dem Nürburgring siegt Bernd Rosemeyer (Auto Union) vor den Mercedes-Benz-Fahrern Rudolf Caracciola und Rudolf von Brauchitsch. Hasse (Auto Union) belegt Platz 4, Land (Mercedes-Benz) Platz 6, Müller (Auto Union) Platz 7, Kautz (Mercedes-Benz) Platz 9 und v. Delius kommt mit seinem Auto Union auf den zehnten Platz. Wieder eine Woche später, am 20.06.1937, findet der Heim-Grand Prix der Italiener in Monza statt. Dieser zählt jedoch nicht zur Europameisterschaft.  Nun ist es wieder Alfa Romero, das dominiert und die ersten drei Plätze belegt. Tazio Nuvolari siegt vor Giuseppe Farina (dem späteren 1. Formel 1-Weltmeister) und dem späteren Schriftsteller Hans Ruesch. Vierter wird  Rudolf Hasse auf Auto Union. Dies ist das letzte Grand Prix-Rennen im Jahr 1937, bei dem kein Silberpfeil siegt. Bis auf den Vanderbilt Cup auf Long Island, New York, (3. Platz für Alfa Romeo) belegen die Silberpfeile immer mindestens die ersten drei Plätze.

 

 

Vor 60 Jahren

 

10.06.1947 - Mit dem Saab 92001 stellt die neugegründete Sparte des Flugzeugherstellers Saab ihren ersten PKW vor Dieser wird ab 1949 als Saab 92 in Serie gebaut. Er verfügt als erster Pkw über einen Seitenaufprallschutz, der erforderlich ist, da in Schweden jeder sechste Autounfall durch einen seitlich in oder auf einen Pkw springenden Elch verursacht wird. Die ersten Saab werden kopfüber aufgehängt und aus mehreren Metern auf den Boden fallen gelassen, um die Stabilität der Fahrgastzelle zu testen und zu verbessern. 

 

 

Vor 50 Jahren

 

 

20.07.1967 - Nach 28.945 Fahrzeugen endet die Produktion des Panhard 24. Doch mit diesem Fahrzeug endet auch die Automobilgeschichte des 1886 gegründeten Automobilherstellers Panhard & Levassor. Nur zwei Jahre zuvor hat die Inhaberfamilie die Firma an Citroen verkauft in der Hoffnung, damit den Markennamen zu retten und finanzielle Mittel in die Entwicklung eines neuen Motors stecken zu können. Das letzte Fahrzeug, ein Panhard 24 BT geht nicht in ein Museum, sondern an einen Verkaufsberater der Firma Pernod. Damit endet die 73jährige Geschichte des ältesten Automobilherstellers Frankreichs.

 

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Mai 2017

 

 

Vor 90 Jahren

 

 

25.05.1927 - Mit zwei Technikern und dem verheirateten Fotografen Carl-Axel Söderström, den sie zwei Tage vor der Abfahrt erst kennenlernte, und einem Begleitlastwagen mit Benzin und Ersatzteilen brach Clärenore Stinnes am 25. Mai 1927 in einem serienmäßigen Adler Standard 6 zu einer Weltreise auf. Der Fahrzeugtyp war in diesem Jahr erstmals serienreif hergestellt worden. Clärenore Stinnes, die mit ihrer Fahrt auch für deutsche Produkte im Ausland wirbt, finanziert die Expedition über Sponsoren wie Bosch und Aral und wird vom Außenministerium und deutschen Auslandsvertretungen unterstützt. Über den Balkan und Moskau, wo erst einer und einige Etappen später der zweite Techniker aufgeben, geht die Fahrt durch Sibirien und die Wüste Gobi nach Peking. Die Etappenziele werden durchgehend filmisch dokumentiert. Mit dem Schiff setzen sie nach Japan über und weiter über Hawaii nach Nordamerika. Sie durchqueren danach Mittelamerika und Südamerika via Buenos Aires und weiter über die Anden bis nach Valparaíso (Chile) und mit dem Schiff wieder zurück nach Vancouver. Quer durch die USA führt die Reise über Washington, D.C., wo sie von Präsident Herbert Hoover empfangen werden, nach New York. Die Überfahrt nach Europa erfolgt mit dem Schiff. Die beiden legen in Le Havre an und fahren von dort weiter bis zum Empfang auf der AVUS in Berlin. Nach 46.063 gefahrenen Kilometern erreichten sie am 24. Juni 1929 wieder die deutsche Hauptstadt. Die Weltumrundung dauerte zwei Jahre und einen Monat. Afrika und Australien werden von der Route nicht berührt. Zu Ehren Söderströms beschließt Clärenore Stinnes nach Stockholm weiterzufahren, womit sie 49.244 Kilometer erreichen und erneut gefeiert werden. Nach ihrer Rückkehr und der Scheidung Söderströms von seiner ersten Frau heiraten Stinnes und Söderström im Dezember 1930. Sie bewirtschaften als neue Lebensgrundlage einen Gutshof in Südschweden.

 

26.05.1937: Auf dem Badberg-Viereck, dem heutigen Sachsenring, findet das erste Rennen statt. Die Ursprünge des Sachsenrings gehen auf das Badberg-Vierecksrennen zurück, welches erstmals am 26. Mai, dem Himmelfahrtstag des Jahres 1927 vor über 140.000 Zuschauern stattfand. Der 8,71 km lange Straßenkurs führte gegen den Uhrzeigersinn durch Hohenstein-Ernstthal nach Norden, um dann in westlicher Richtung parallel zur heutigen A4 Chemnitz–Gera zu verlaufen. Auf der heutigen Bundesstraße 180 ging es nach Süden, um dann in der Queckenberg-Kurve auf die Zielgerade einzumünden. Nach zwei Auflagen musste die Veranstaltung nach Protesten der Bürgerschaft wegen der zahlreichen Unfälle zunächst ausgesetzt werden.

 

 

Vor 80 Jahren

 

09.05.1937 - Auto Union und Mercedes-Benz deklassieren die Konkurrenz beim Großen Preis von Tripolis. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Mellaha siegt  Hermann Land auf Mercedes-Benz, ihm folgen die beiden Auto Union-Fahrer Bernd Rosemeyer und Ernst von Delius.  Auf den Plätzen 4 bis 8 fahren ins Ziel: Hans Struck und Luigi Fagioloi (beide Auto Union), Rudolf Caracciola und  Richard Seaman (beide Mercedes-Benz) sowie Rudolg Hasse (Auto Union). Auch am 30.05.1937 machen die Silberpfeile die ersten Plätze unter sich aus.

 

 

Vor 70 Jahren

 

 

18.05.1947 - Der allegorische Name Noris für Nürnberg ist Pate für den Namen des Norisring. Am 18. Mai findet das erste Motorradrennen auf dem Stadtkurs statt, der außerhalb von Rennen vom normalen Straßenverkehr genutzt wird. Bis 1957 finden vorwiegend Motorradrennen statt, was daran liegt, das Nürnberg früher Sitz zahlreicher Motorradhersteller wie z.B. Ardie, Hecker, Mars, Triumph, Victoria, Hercules oder Zündapp ist.

 

 

 

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April 2017

 

Vor 120 Jahren

 

14.04.1897 - In Paris stirbt an den Folgen eines Rennunfalls der französische Automobilpionier und Rennfahrer  Émilie Constans Levassor im Alter von 56 Jahren. Der Ingenieur gründete zusammen mit René Panhard 1886 die Firma Panhard & Levassor. 1890 wurde das erste Fahrzeug vorgestellt, noch mit einem Motor der Daimler-Motoren-Gesellschaft betrieben. Die beiden Automobilentwickler sorgten für verschiedene Neuerungen wie z.B. die Kombination eines vorn eingebauten Motors mit angetriebenen Hinterrädern. Mit den eigenen Fahrzeugen war Émilie Lavassor erfolgreich bei verschiedenen Autorennen unterwegs. 1896 verunglückte er jedoch beim Rennen Paris-Marseille-Paris schwer. Émilie Levassor gilt als erster Todesfall im Motorsport. Die Firma Panhard & Levassor gehört heute zur PSA-Gruppe und stellt nur noch Militärfahrzeuge her. Der letzte PKW war 1967 ein Panhard 24.

 

 

Vor 90 Jahren

 

14.04.1927 - Der erste Serien-Volvo verlässt die Werkshalle in Lundby nahe Göteborg. Der Volvo ÖV4 "Jakob" wollte aber nicht so richtig, denn noch kurz vor dem Termin fuhr er bei einer Testfahrt nur rückwärts. Der ÖV4 war ein vierzylindriger offener Wagen (Öppen vagn). Im Sommer folgte der PV4 (personvagn), der eine geschlossene Karosserie hatte.

 

20.04.1927: Phil Hill wird in Miami, Florida geboren. Er ist der erste US-Amerikaner, der die Formel 1 gewinnen kann. 1961 wird er  auf Ferrari Weltmeister mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem im vorletzten Rennen tödlich verunglückten deutschen  Ferrari-Fahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips. Hill gewinnt 1958, 1961 und 1962 zusammen mit Olivier Gendebien auf Ferrari das 24-Stunden-Rennen von Le Mans und jeweils dreimal das 12-Stunden-Rennen von Sebring und die 1000 km von Argentinien. 1966 siegt er beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring auf einem Chaparral. Am 28.08.2008 verstirbt er an den Folgen der Parkinson-Krankheit.

 

 

28.04.1927: Nach vierjährger Bauzeit wird in San Francisco die Golden Gate Bridge  fertiggestellt - etwas vor der vereinbarten Zeit und knapp unter dem budgetierten Kosten (das wünscht man sich heute auch für die Elbphilharmonie oder den Flughafen BER in Berlin). Am 28. Mai wird die Brücke für den Straßenverkehr freigegeben. Bei ihrer Eröffnung ist sie mit 2737 Metern (incl. der Zufahrtsbrücken) die längste Hängebrücke der Welt. Sie hat sechs Fahrspuren und wird täglich von rund 120.000 Fahrzeugen befahren.

 

 

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März 2017

 

Vor 90 Jahren

 

26.03.1927 - In der Via Rebuffone in der norditalienischen Stadt Brescia fällt der Startschutz für ein Autorennen, dass in seiner Storico-Variante heute eine der bedeutendsten Veranstaltungen für klassische Sportwagen ist: Die Mille Miglia. 77 Rennwagen gingen an den Start, es gewann ein OM aus Brescia. Tazio Nuvolari, Stirling Moss, Archille Varzi, aber auch die Deutschen Rudolf Caracciola und Fritz Huschke von Hanstein gewannen das legendäre Rennen. 1932 war Caracciola mit einem Mercedes-Benz SSKL der erste Nicht-Italiener auf einem nicht-italienischen Fahrzeug, der gewann. Es dauerte bis 1940, bis dies wieder gelang. Da war es von Hanstein, der mit einem BMW 328 Berlinetta Touring siegte. Ein letztes nichtitalienisches Fahrzeug war der Mercedes-Benz 300 SLR, mit dem Stirling Moss 1955 mit einer unerreichten Zeit gewann. 1957 fand die Mille Miglia ein letztes Mal statt. Am 12.05.1957 forderte ein schwerer Unfall des Spaniers Alfonso de Portago mehrere Todesopfer, so dass die MM daraufhin nicht mehr genehmigt wurde. Seit 1977 findet die "Mille Miglia Storico" statt. Teilnehmen dürfen nur Fahrzeuge, die am Originalrennen in ähnlicher Form teilgenommen hatten. Dabei geht es nicht mehr um Höchstgeschwindigkeit, sondern  um Gleichmäßigkeit und Zuverlässigkeit. Immer wieder fahren auch einige der wenigen Teilnehmer der alten MM wie Stirling Moss mit.

 

 

Vor 70 Jahren

 

07.03.1947 - In Regensburg wird Walter Röhrl geboren. Er wird später einer der bekanntesten Rallye-Fahrer weltweit. In seiner Karriere siegt er 14-mal bei 75 Rallyestarts, kommt 31-mal auf das Podium. 1974 wird er auf Opel Ascona zusammen mit seinem Co-Piloten Jochen Berger Rallye-Europameister. 1978 wechselte er und fuhr mit Christian Geistdöfer einen Fiat 131 Abarth. 1980 holten sie zusammen den ersten Titel als Fahrerweltmeister. nach mehreren Wechseln fuhr Röhrl 1982 wieder für Opel - und holte auf Anhieb mit einem dem Audi quattro von Michele Mouton unterlegenen Opel Ascona B400. nach Streitigkeiten wechselten Röhrl  und Geistdörfer1983 zu Lancia und wurde mit einem Lancia Rally 037 Vizeweltmeister. Zwischen 1984 und 19887 waren sie dann für Audi mit dem Audi 200 quattro unterwegs. 1987 stellte Röhrl mit einem 600 PS starken Audi Sport quattro S1 beim Pikes Peak International Hill Climp einen neuen Rekord für die knapp 20 km lange Bergstrecke auf. Der Husarenritt geht in die Geschichtsbücher des Rallyesports ein.

 

 

Vor 60 Jahren

 

03/1957 - Einer der Stars auf dem Genfer Autosalon ist der Maserati 3500 GT. Er wird als Nachfolger des A6 G54 vorgestellt. Der GT ist als von der Carrozzeria Touring (Mailand) als geschlossene Variante und von Vignale als Spider zu erhalten. Der 3500 GT, 3500 GTI bzw. der Spider Vignale haben  einen Reihensechszylinder mit 3.485 ccm. Die Leistung betrug 220-230 PS (3500 GT), bzw. 235 PS (3500 GTI). Damit kann der Wagen auf bis zu 245 km/h (Spider: 230 km/h) beschleunigt werden. Insgesamt werden zwischen 1957 und 1966  (Spider: 1959-1964) 1.972 Exemplare mit Werkskarosserie von Touring und 245 von Vignale hergestellt. Dazu gibt es noch zahlreiche Sonderaufbauten von Allemano (vier Coupés, 1958 und 1959), Bertone (2+2-sitziges Coupé), Boneschi (zwei merkwürdige Coupés), Pietro Frua (vier Coupés und ein Spider), Moretti (ein Fließheckcoupé) und Pininfarina (ein Spider). Einige dieser Sonderaufbauten waren stilistische Vorläufer anderer Fahrzeuge, die später erschienen. Zu den bekanntesten Käufern gehören damals Prinz Rainier III. von Monaco, Tony Curtis, Stewart Granger, Rock Hudson, Dean Martin und Anthony Quinn.

 

 

Vor 40 Jahren

 

 

03/1977 - Auf dem Genfer Autosalon wird "der große neue Sportwagen von Porsche" vorgestellt, der Porsche 928. Er soll das bisherige Modell 911 ablösen. Der 928 verfügt nicht nur über einen Achtzylinder-V-Motor mit einem Hubraum von 4.474 ccm, der 240 PS leistet. Auch seine Form hat nichts mit dem 911 gemeinsam. Die Form war damals sehr modern und zeitlos, so dass sie bis zum Produktionsende 1995 nicht verändert wurde. In der letzten  Variante, des von 1992 bis 1995 gebaute 928 GTS, gab es einen 5.397 ccm großen Motor mit 350 PS. Ablösen konnte der 928  den 911 jedoch nicht. Dieser wird auch heute noch gebaut.

 

 

 

Februar 2017

 

Vor 90 Jahren

 

15.02.1927 - In Köln-Poll eröffnet Citroen ein Produktionswerk, in dem als erstes Fahrzeug ein Typ B14 vom Band läuft. Bis zur Schließung im Jahr 1935 (aufgrund von zunehmenden Schwierigkeiten für ausländische Hersteller) entstehen hier 18.710 Fahrzeuge.

 

 

Vor 80 Jahren

 

18.02.1937 - Das bislang größte Automobil des französischen Herstellers Renault erhält von der nationalen Zulassungsbehörde seine Zulassung: Der Renault Juvaquatre. Auffällig war die Frontgestaltung mit den integrierten Scheinwerfern, die stark an den damaligen Opel Kadett I erinnerte. Dieser Typ AEB 1 waren im Grunde noch Prototypen, die Serienausführung Typ AEB 2 erhielt am 03.08.1937 ihre Zulassung. Der Juvaquatre verfügte über einen wassergekühlten Vierzylindermotor mit 1004 ccm. Bis 1955, als Break Dauphineoise bis 1946 wurde das Fahrzeug gebaut. In dieser Zeit wurde er als Limousine, Coupé, Cabriolimousine, Kombi und Kastenwagen gebaut. Der Juvaquatre hatte weder einen direkten Vorgänger noch einen Nachfolger.

 

2/1937 - Dem Trend zur Stromlinie folgen auch die Frankfurter Adler-Werke mit dem "Typ 10" oder auch Adler 2,5 Liter. Der mit dem Beinamen "Autobahn" versehene Wagen  hat eine von Chefkonstrukteur Karl Jeschke versehene stromlinienförmige Karosserie. Es gibt ihn als zunächst als viertürige Limousine mit Schiebedach von Ambi-Budd  und als zwei- bzw. viersitziges Cabriolet vom Osnabrücker Karosseriebauer Karmann. Ein Jahr später erscheint eine zweitürige Sportlimousine (Adler 2,5 Liter Sport), die bei Buhne (Berlin) und Gläser (Dresden) produziert wird. Der Adler 2,5 Liter hat einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 2.494 ccm Hubraum und  58 PS (80 PS beim 2,5 Liter Sport). Damit war er 125 km/h bzw. 150 km/h schnell. Zwischen 1937 und 1940 entstanden 5.295 Exemplare aller Ausführungen.

 

 

Vor 60 Jahren

 

2/1957 - Im franko-belgischen Comic-Magazin Tintin erschient die erste Geschichte vom fiktiven Rennfahrer Michel Vaillant. Dieser tritt im familieneigenen Renn-Team als Fahrer an und wird in den Geschichten mehrfach Formel 1-Weltmeister. Als Konkurrenten treten in den Comics auch reale Rennfahrer auf. Noch heute gibt es die Comics mit Michel Vaillant und über die Jahrzehnte wurde in den Comics die Entwicklung des Motorsports dokumentiert. In Deutschland erscheinen die ersten Michel Vaillant-Abenteuer 1965 im Magazin Mickeyvision bzw. MV COMIX. Die größten Auflagen erreichten die Comcis von Michel Vaillant in den 70'er Jahren, heute ist die Auflage bescheidener.

 

 

Vor 40 Jahren

 

2/1977 - Der japanische Automobilhersteller Mazda präsentiert den 323. Er kommt zunächst als Drei- und Fünftürer auf den Markt, im September 1977 folgt der Kombi mit drei bzw. fünf Türen. Bis zum Herbst 2003 entstehen sechs Generationen.

 

 

2/1977 - Der vor zwei Jahren auf den Markt gekommene VW Polo bekommt einen Kofferraum. Das neue, von Audi entwickelte Fahrzeug kommt als VW Derby auf die Straße. Bis Anfang 1985 ist die Stufenheckvariante des Polos im VW-Programm. Der Derby I wird zwischen 1977 und 1981 gebaut, der Derby II von 1981 bis 1985.

 

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Januar 2017

 

Vor 120 Jahren

 

31.07.1897 - Im Rahmen einer Wettfahrt von Marseille nach Nizza führt die letzte Etappe über 17 Kilometer von Nizza hinauf in das Bergdorf La Turbie. Diese Etappe gilt als erstes Bergrennen der Automobilgeschichte.

 

 

Vor 90 Jahren

 

10.01.1927 - der Monumental-Stummfilm Metropolis hat Premiere. Der Film von Fritz Lang fällt bei Kritikern und Publikum durch. . Für die Dreharbeiten kauft die Ufa den bankrotten Rumpler-Werken die Restbestände des legendären futuristischen Tropfenwagens als Requisiten ab. Die Fahrzeuge sind gegen Ende des Films in einer Straßenszene zu sehen und werden in einer finalen Szene zerstört. 2001 wird der Film rekonstruiert und als erster Film ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen

 

 

Vor 80 Jahren

 

01.01.1937 - Nachdem die Silberpfeile der Auto Union und von Mercedes-Benz die Grand Prix-Saison fast vollständig dominiert haben, kommt beim ersten Rennen beim Großen Preis von Südafrika in East London des neuen Jahres kein deutsches Fahrzeug unter die ersten Drei. Es gewinnt ein ERA vor zwei Riley. Bernd Rosemeyer wird mit seinem Auto Union Typ C Sechster.

 

 

Vor 60 Jahren

 

13,01,1957 - Beim Grand Prix von Argentinien in Buenos Aires gibt Wolfgang Graf Berghe von Trips sein Debüt in der Formel 1.

 

 

Vor 50 Jahren

 

27.01.1967 - Fünf Monate nach dem Schwestermodell Chevrolet Camaro wird der Pontiac Firebird als Coupé und Convertible vorgestellt. Beide sollen in der "Muscle-Car-Ära" dem Ford Mustang Konkurrenz machen. Der Einstiegspreis liegt bei 2.666 Dollar - dafür bekommt man die Sechszylinderversion. Es gibt aber auch leistungsstärkere V8 mit 250 und 285 PS. Bereits im ersten Produktionsjahr werden 82.560 Fahrzeuge abgesetzt. Mit der vierten Generation endet 2002 die Ära des Firebird. Acht Jahre später wird die traditionsreiche Marke Pontiac eingestellt.

 

 

Vor 30 Jahren

 

01.01.1987 - In Deutschland besteht die Pflicht für das Vorhandensein mindestens eines Rückfahrscheinwerfers bei PKW. Laut § 52a StVZO ist ein Rückfahrscheinwerfer "eine Leuchte, die die Fahrbahn hinter und gegebenenfalls neben dem Fahrzeug ausleuchtet und anderen Verkehrsteilnehmern anzeigt, dass das Fahrzeug rückwärts fährt oder zu fahren beginnt".