Rückblick: Zeitleiste 2016

Dezember 2016

 

 

Vor 120 Jahren

 

 

03.12.1896 - der Industrielle Heinrich Ehrhardt gründet die Fahrzeugfabrik Eisenach. Zunächst werden Geschütze und Fahrräder der Marke Wartburg gebaut. 1898 beginnt die Produktion des Wartburg-Motorwagens, ein Lizenzbau des französischen "Decauville". 1904 erhalten die Fahrzeuge den neuen Markennamen "Dixi". 1907 hat das Flaggschiff, der Vierzylindertyp "U 35" 7.320 ccm, mehr als 65 PS und erzielt damit einen Geschwindigkeit von 85 km/h. Dixi-Automobile gehören seinerzeit aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und der hohen Fahrleistungen zu den renommiertesten Fahrzeugen. 1921 fusioniert man mit der Gothaer Waggonfabrik AG.  1927 wechselt man mit der Modellpolitik hin zum Kleinwagen und baut in Lizenz den englischen Austin 7 als Dixi 3/15 DA 1. Im November 1928 erwirbt die Bayerische Motoren Werke AG die "Dixiwerke" und steigt damit selbst in die Automobilproduktion ein. Dies ist der Beginn des Automobilherstellers BMW.

 

 

Vor 110 Jahren

 

01.12.1906 - Bei der freiwilligen Feuerwehr Grunewald wird die erste von einem Benzinmotor angetriebene Feuerlösch-Gasspritze Deutschlands in Dienst gestellt. Das 32/35-PS-Vierzylinder-Fahrgestell stammt von der Süddeutschen Automobilfabrik Gaggenau.

 

 

Vor 80 Jahren

 

12/1936 - Nachdem im Februar 1935 der Olympia und September 1935 der Opel P4 vorgestellt worden waren, präsentiert der technische Berater der Opel-Verkaufsleitung Heinrich Nordhoff (ab 1948 Generaldirektor des Volkswagenwerkes) im Dezember 1936 den Kadett der Öffentlichkeit. Nach dem Olympia hat der Kadett als zweites Opel-Modell eine selbsttragende Karosserie mit zwei oder vier Türen. Die Technik wird geringfügig verändert übernommen: Der seitengesteuerte Vierzylindermotor stammt aus dem P4, während für die Einzelradaufhängung der Vorderräder eine vereinfachte Ausführung des Dubonnet-Federknies aus dem Olympia adaptiert wird; hinten findet ebenfalls eine Starrachse mit Blattfedern Verwendung. („Synchron-Federung“). Mit hydraulisch betätigten Trommelbremsen, komplett instrumentiert und serienmäßigem Fahrtrichtungsanzeiger (Winker) werden der Zweitürer und die Cabrio-Limousine zum gleichen Preis von 2100 Reichsmark (RM) angeboten. Ab Januar 1938 ist auch ein viertüriges Modell zum Preis von 2350 RM im Verkaufsprogramm.

 

 

Vor 60 Jahren

 

 

 

12/1956 - Die "Karmann-Post" erscheint zum ersten Mal. Die eigene Hauszeitung ist nicht nur für die Mitarbeiter gedacht, sondern auch die Auftraggeber erhalten dadurch Einblick hinter die Kulissen und können so die Leistungsfähigkeit der Osnabrücker kennenlernen.

 

 

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November 2016

 

Vor 130 Jahren

 

02.11.1886 - Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 ist der Name des ersten von Carl Benz erbauten Automobils mit Verbrennungsmotor. Das Patent für dieses Dreiradfahrzeug wird von Benz am 29. Januar 1886 eingereicht und als DRP Nr. 37435 am 2. November 1886 erteilt.  Es gilt als der erste praxistaugliche Kraftwagen der Welt und setzt somit die Geburtsstunde des modernen Automobils. Benz macht auf einem Kurbelveloziped (Tretkurbelfahrrad) seine entscheidenden Mobilitätserfahrungen und baut dann statt einer von ihm zunächst erwogenen Straßenlokomotive für den Kollektivverkehr ein leichtes motorisiertes Veloziped für Individualverkehr. Sein Patent-Motorwagen hat deutliche Anleihen aus dem Fahrrad- und Kutschenbereich. Der Wagen bleibt ein Einzelstück, ebenso wie sein direkter Nachfolger Patent-Motorwagen Nummer 2. Er wird zunächst zum Vierradwagen umgebaut und später ausgeschlachtet. 1903 wird er rekonstruiert. Der Benz Patent Motor-Wagen Nr. 1 steht heute als Dauerleihgabe im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München.

 

 

Vor 120 Jahren

 

04.11.1896 - Mit dem "Locomotives on Hhighway Act" entfällt in Großbritannien die Rote-Fahnen-Regelung ("Red-Flag-Act) und die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird auf zwölf Meilen pro Stunde - mit örtlichen Unterschieden - erhöht. Dieser „Unabhängigkeitstag der englischen Automobilgeschichte“ wird jedes Jahr mit der London-Brighton-Fahrt gewürdigt. Der „Red Flag Act“ war ein Gesetz im Vereinigten Königreich Großbritannien und Irland, das 1865 eingeführt und 1896 wieder abgeschafft wurde. Es sollte dazu dienen, Unfälle im Straßenverkehr durch die immer weiter verbreiteten Dampfwagen zu vermeiden. Das Gesetz schrieb vor, dass ein Gefährt ohne Pferde oder ein Automobil mit einer Geschwindigkeit von maximal 4 Meilen (~ 6,4 km/h) in der Stunde fahren durfte. Innerhalb der Ortschaften betrug das Limit 2 Meilen pro Stunde. Bei jedem Automobil mussten zwei Personen zum Führen des Fahrzeugs anwesend sein, und ein Fußgänger hatte voraus zu laufen, der zur Warnung der Bevölkerung eine rote Flagge (red flag) tragen musste. Diese Regelung erzwang ein Geschwindigkeitslimit. Dennoch starben im Jahr 1875 Großbritannien 1589 Menschen in der Folge von Straßenverkehrsunfällen mit Dampfwagen und Lokomobilen.

 

Seit Ende 1896 dürfen Autos und Kraftfahrzeuge wieder schneller als Fußgänger unterwegs sein. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird – je nach Gewichtsklasse – auf 5 bis 12 Meilen pro Stunde heraufgesetzt. Zur Feier dieses Anlasses organisieren Automobilfreunde am 14. November 1896 erstmals das London-Brighton-Autorennen, den „Emanicipatition Run“. Auch heute findet dieser London-Brighton-Run  noch statt. Teilnehmen dürfen nur Automobile, die vor 1905 gebaut wurden. Die Teilnehmer dürfen auf der 86 km langen Distanz eine Geschwindigkeit von 20 mph (32 km/h) nicht überschreiten. 2015 nehmen rund 380 Pioniere mit ihren Fahrzeugen aus der Anfangsgeschichte des Automobils teil. Gestartet wird – nach dem traditionellen Zerreißen einer roten Flagge – um 6.54 Uhr bei Sonnenaufgang. Wer bis 16.30 Uhr das Ziel in Brighton erreicht, erhält eine Medaille. 342 Fahrzeuge schaffen es rechtzeitig, die Ziellinie beim ältesten Automobilrennen der Welt zu überfahren.

 

 

Vor 110 Jahren

 

21.11.1906 - In München kommt das erste Automobil bereits rund 20 Jahre nach seiner Erfindung ins Museum. Zur Eröffnung des Deutschen Museums, das sich auf der Museumsinsel, einer alten Kiesbank in der Isar, befindet, stiftet Carl Benz seinen ersten Patent-Motorwagen von 1886. Im Jahr 1925 wird das Dreirad für einen historischen Korso noch einmal auf die Straße geholt. Heute befinden sich die Automobile nicht mehr auf der Museumsinsel, sondern in einer Außenstelle im Verkehrszentrum in drei ebenfalls historischen, denkmalgeschützten Messehallen auf der Theresienhöhe. Auch diese Gebäude wurden bereits am 16.05.1908 als Teil der Messe München eröffnet. Hier befinden sich über 4500 Exponate, darunter rund 500 Komplettfahrzeuge vom Kinderroller bis zur Dampflokomotive. Zu den Automobilen gehören neben dem Benz Patent-Motorwagen auch ein Adler Diplomat 3 GS (Bj. 1938), ein Adler Landaulet (Bj. 1911) und ein Adler Standart 6 S (1928), ein Audi Typ C Alpensieger (1914), ein Baker Electric Roadster "Victoria" (1908), ein Cadillac Series 62 Sedan (1959), ein Citroen 2CV AZU 250 Fourgounette (1955),  ein Daimler-Maybach Stahlradwagen (1889, Nachbau 1962), ein Daimler Riemenwagen (1895), ein  Protos "Wettbewerbswagen" (1907), ein Ford Taunus Spezial (1950), ein Goliath Pionier (1931), ein Steyr Typ 50 "Baby" (1936), ein Volkswagen Typ 2 Fensterbus  und viele andere interessante Fahrzeuge.

 

 

29.11.1906 - Die Neckarsulmer Fahrradwerke AG präsentiert ihr erstes selbständig entwickeltes Automobil, den "Original Neckarsulmer Motorwagen": der NSU 6/10 PS. Das Fahrzeug ist kleiner, einfacher und preiswerter als die bisher in Lizenz gebauten Pipe-Wagen und erfreut sich einer großen Nachfrage. Es konnte sowohl als Zwei- wie auch als Viersitzer geordert werden. Das Fahrzeug hat einen Vierzylinder-Reihenmotor mit 1.308 ccm Hubraum und 12 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 65 km/h.

 

 

29.11.1906 - Der aus Turin stammende Rennfahrer, Pilot und Ingenieur Vincenzo Lancia gründete am 29. November 1906 mit dem für Fiat tätigen Versuchsfahrer Claudio Fogolin das Unternehmen Lancia. In den frühen Jahren seiner Firmengeschichte war Lancia vor allem im Rennsport aktiv und konnte in dieser Sparte viele wichtige Erfolge verzeichnen. Auch mit innovativen Ideen und technischen Neuerungen etablierte sich die Marke ab den zwanziger Jahren als eines der Prestigeunternehmen Italiens. Durch die regelmäßig zum Patent angemeldeten technischen Pionierleistungen, die Lancia im Bau von innovativen Fahrzeugen absolvierte, kamen in kurzen Abständen immer wieder neue Lancia-Modelle auf den Markt, die sich stark von der Konkurrenz abhoben. Wie viele andere Unternehmen der Automobilindustrie Europas musste auch Lancia in der Zeit der beiden Weltkriege auf den Bau von Nutzfahrzeugen für das Militär umsatteln. Nach 1945, als das starke Wirtschaftswachstum einsetzte, fertigte Lancia nicht wie die meisten Konkurrenz-Unternehmen vermehrt erschwingliche Kleinwagen an, sondern setzte weiterhin auf in der Herstellung teure und nach aufwendigen Entwürfen produzierte Autos der oberen Preisklasse. Darüber hinaus war Lancia in jenen Jahren für seine sportlich-eleganten Form-Entwürfe bekannt, die die außergewöhnlichen Lancia-Fahrzeuge zu begehrten Designobjekten machten. Nach dem tragischen Unfalltod des Lancia-Testfahrers Alberto Ascari im Jahr 1955 zog sich Lancia für neun Jahre aus dem Rennsport zurück und verschenkte seine Formel 1-Sparte an Ferrari. Seit dem Jahr 1969 wird Lancia als die Nobelmarke des führenden Automobilkonzerns Fiat geführt.

 

 

Vor 90 Jahren

 

11.11.1926 - Sie war die erste Frau, die in der Formel 1 startete: Maria Teresa de Filippis. Die Italienerin startete 1958 beim Großen Preis von Belgien auf Maserati. Dabei wurde sie Zehnte. Bei zwei weiteren Formel 1-Rennen im gleichen Jahr schied sie mit ihrem Maserati 250F aus.

 

26.11.1926 - Die erste feste Straße von der amerikanischen Ost- zur Westküste wurde realisiert: Die Route 66 bzw. der US Highway 66 von Chicago (Illinois) bis Santa Monica (Kalifornien). Ihre Bezeichnung geht auf einen Brief des Leiters für öffentliches Straßenwesen vom 23.07.1926 zurück, wonach die Nummer 66 eine der wenigen Zahlen war, die in den betroffenen Bundesstaaten noch nicht für eine Straße vergeben worden war. Erst 1938 wurde die Asphaltierung der Straße vollendet, im Gründungsjahr waren es erst 800 Meilen. Heute ist die Straße nicht mehr durchgehende befahrbar und nicht mehr einheitlich als Route 66 bezeichnet. Die verbliebenen Teilstücke sind aber ein Anziehungspunkt für Touristen und Nostalgiker.

 

 

Vor 80 Jahren

 

21.11.1936 - Das Schkeuditzer Kreuz wird als erstes Autobahnkreuz in Betrieb genommen. Heute verbindet es die A 9 (Berlin-Leipzig-München) und die A14 (Wismar-Magdeburg-Dresden).

 

11.11.1936 - Rudolf Caracciola erzielt mit einem Vollstromlinien-Rekordwagen auf der Reichsautobahn Frankfurt-Darmstadt fünf internationale Klassenrekorde und einen Weltrekord. Die Distanz von 10 Meilen bei fliegendem Start fährt er mit der Rekordgeschwindigkeit von 333,48 km/h.

 

 

Vor 60 Jahren

 

19.11.1956 - der Volkswagen Typ 1 "Käfer" erhält serienmäßig auf der linken Fahrzeugseite einen Außenspiegel.

 

11/1956 - Da die Sportwagenweltmeisterschaft ab 1957 nach neuen Regeln ausgetragen wurde (Hubraumobergrenze 3 Liter), stellte Ferrari im November 1956 den auf diese Rennklasse zugeschnittenen 250 Testa Rossa, eine Weiterentwicklung des vierzylindrigen Ferrari 500TR, mit Dreiliter-V12 vor. Die Form der leichten Aluminiumkarosserie gestaltete Pinin Farina, gebaut wurde sie beim Karossier Scaglietti. Typisch für die frühen Testa Rossa war die „Pontonform“ der vorderen Kotflügel, die hinter den Vorderrädern vom Karosseriekörper abgesetzt waren. Der Dreiliter-V12 mit einer obenliegenden Nockenwelle je Zylinderbank aus dem Ferrari 250 leistete hier, 9,8 : 1 verdichtet, mit sechs Weber 38DCN-Vergasern und Einfachzündung 221 kW (300 PS) bei 7200/min. Die Kraft wurde über ein Vierganggetriebe an die Hinterräder übertragen. Bis Juli 1958 wurden vom 250 Testa Rossa insgesamt 19 Kundenversionen gebaut.

 

11/1956 - Mit dem BMW 507 baut der bayrische Automobilhersteller das eleganteste Fahrzeug seiner Firmengeschichte. Bis März 1959 entstehen nur 250 dieser herrlichen Cabriolets. Es kostet anfangs 26.500 DM und wird von einem V8-Motor mit 3.168 ccm und 180 PS vorangetrieben. Einer der berühmtesten Besitzer ist Elvis Presley. Dieses Fahrzeug gilt lange als verschollen, tauchte in äußerst mäßigem Zustand vor einigen Jahren wieder auf und wird von BMW komplett restauriert. Am 21.08.2016 wird das Fahrzeug beim Concours d’Elegance von Pebble Peach präsentiert.

 

11/1956 - Das Rallyefahrerteam Walter Schock/Rolf Moll erringt die Europameisterschaft der Tourenwagen auf Mercedes-Benz 220 a und 300 SL.

 

 

Vor 30 Jahren

 

01.11.1986 - Den Führerschein gibt es zunächst nur "auf Probe". Führerscheinneulinge müssen sich während der zwei Jahre dauernden Probezeit peinlich genau an die die Verkehrsregeln halten, ansonsten müssen sie mit kostspieligen Aufbauseminaren und einer Verlängerung der Probezeit rechnen. Bei Verstößen ist der Führerschein auch schneller wieder weg.

 

 

 

 

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Oktober 2016

 

Vor 120 Jahren

 

01.10.1896 - Gottlieb Daimler baut in Cannstatt bei Stuttgart den weltweit ersten motorisierten Lastwagen mit Namen "Phönix".

 

 

Vor 90 Jahren

 

10/1926 - Im Oktober 1926 errichtet der US-amerikanische Karosseriehersteller Edward G. Budd Manufacturing Co. zusammen mit den Arthur Müller Bauten und Industriewerken (kurz: Ambi) auf dem Gelände der ehemaligen Rumpler-Werke am Flugplatz Johannisthal ein modernes Karosserie- und Presswerk. Ambi hält 51 Prozent und Budd die restlichen 49 Prozent des Unternehmens. Die Firma produziert Karosserien in Ganzstahlweise, während die Karosserien bisher in Gemischtbauweise (Holzrahmen mit Blechbeplankung) hergestellt wurden. Um die Produktion von Karosserien zu sichern, kauft Ambi-Budd 26 % der Adlerwerke.  Zu den ersten Modellen gehört der Adler Standart 8. Aber auch Ford, BMW und Hanomag gehören zu den Kunden der Berliner. Neben Limousinen werden ab 1930 auch – in der alten Gemischtbauweise – Cabriolets gebaut.  Während des Zweiten Weltkriegs fertigt Ambi-Budd unter anderem für das Volkswagenwerk Wolfsburg die Aufbauten für den VW Typ 82 („Kübelwagen“), Schwimmwagen (VW Typ 166) und die Lafette der 2,8-cm-schweren Panzerbüchse 41. Nach Kriegsende 1945 liegt das Werk in der sowjetischen Besatzungszone und wird komplett demontiert. Die Presswerkzeuge für die BMW 321/326 gelangen zu Awtowelo in Eisenach, wo die Wagen als EMW 321 und 340 weiter gebaut wird. Die Werkzeuge für die Karosserie des Ford Taunus gehen in den Westen zu Ford, der Rest wird in die Sowjetunion verbracht.

 

10/1926 - Auf der  Automobil-Ausstellung Berlin stellt die Osnabrücker Karosseriebaufirma Karmann folgende Fahrzeuge zur Schau:  Stand der Firma Aga, Berlin: 1. Viertürer-Innensteuer-Limousine, 6/20 PS, Aga, 2. Zweisitzer-Sport-Cabriolet 6/20 PS, Aga; Stand der Firma Pluto: 3. Innensteuer-Limousine 5/30 PS, Pluto, 4. Viersitzer Sport-Karosserie 5/30 PS, Pluto, 5. Zweisitzer Sport-Karosserie 5/30 PS, Pluto; Stand Adlerwerke: 6. Zweisitzer Sport-Cabriolet 6/25 PS, Adle; Stand Essex: 7. Zweisitzer Sport-Cabriolet 6/40 PS, Essex; Fiat-Pavillon: 8. Pullmann-Limousine, sechssitzig, 9/35 PS, Fiat. Auf dem Handzettel mit den ausgestellten Fahrzeugen betont Wilhelm Karmann, dass seine Karosserien in diesem Jahr auf den Schönheitskonkurrenzen der Automobil-Wettbewerbe in Lübeck am 1. August und in Bad Neuenahr am 19. September 1926 jeweils den 1. Preis erhielten.

 

 

Vor 80 Jahren

 

01.-11.10.1936 - Auf dem Pariser Autosalon debütiert der wohl beeindruckendste Mercedes-Benz der Vorkriegszeit: Der 540 K. Reihen-Achtzylinder, 5.401 ccm, 115/180 PS. Dazu wunderschöne Karosserien. Die wohl schönste tragen die 540 K Spezialroadster. Außerdem gab es den 540 K als Roadster, Cabriolet A, B und C, Coupé, Limousine 2-türig und offenen Tourer. Neben den bei Mercedes gefertigten Karosserien wurden auch zahlreiche 540 K von namhaften Karosseriebetrieben wie Erdmann & Rossi, Saoutchik, Voll & Ruhrbeck, Hebmüller, Van den Plas oder Figoni & Falaschi eingekleidet. Vom 540 K (W 29) entstanden bis Juni 1943 406 Exemplare, vom W 129 entstanden 38. Premiere hat auch der Typ 230 (W 143), der auf dem Typ 200 (W 21) basiert und als dessen Nachfolger fungiert. Der 2,3-l-Sechszylindermotor leistet 55 PS, 15 PS mehr als die 2-l-Ausführung.

 

 

Vor 70 Jahren

 

14.10.1946 - in Wolfsburg läuft der 10.000ste nach Kriegsende gefertigte Käfer vom Band. Damals ahnte noch niemand, dass es in den nächsten Jahrzehnten weit über 20 Millionen Exemplare sein werden. 1946 gibt es den Käfer nur als Standartlimousine Typ 11, vormals  Typ 60, das Cabrio kam erst drei Jahre später auf den Markt.  Erst im Sommer 2003 endete die Produktion

 

 

Vor 50 Jahren

 

10/1966 - Auf der Earls Court Motor Show wird der bei Vignale gefertigte Prototyp des Jensen Interceptor präsentiert. Der Sportwagen wurde zwischen 1966 und 1976 gebaut, es gab ihn als Saloon, Coupé und Cabriolet. Als Antrieb diente ein 8-Zylinder-Motor von Chrysler, zunächst mit 6,3 Liter Hubraum, später mit 7,2 Liter.

 

 

Vor 40 Jahren

 

 

27.10.1976 - Im Wolfsburger VW-Werk läuft der 1.000.000ste Golf vom Band. Bis heute wurden  in sieben Generationen mehr als 30 Millionen Exemplare vom Käfer-Nachfolger gebaut.

 

 

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September 2016

 

Vor 80 Jahren

 

13.09.1936 - Beim Heim-Grand Prix, dem Großen Preis von Italien in Monza, kommt Tazio Nuvolari auf seinem Alfa Romeo 8 C -35 nur auf den 2. Platz. Sieger ist erneut Bernd Rosemeyer mit seinem Auto Union C-Typ. Von Delius auf Auto Union C-Typ wird Dritter.

 

 

Vor 60 Jahren

 

28.09.1956 - Einweihung des brasilianischen Mercedes-Werkes São Bernardo do Campo. Heute stellt die Fertigungsanlage die größte Nutzfahrzeugherstellung von Mercedes-Benz außerhalb Deutschlands. Nahe Sao Paulo gelegen, produziert das Werk Trucks, Busfahrgestelle und LKW-Führerhäuser wie auch Hauptkomponenten wie Motoren, Getriebe und Achsen.

 

 

Vor 50 Jahren

 

09/1966 - die erste Baureihe des Ford Taunus 12M/15M P6 läuft von den Bändern. Es ist die sechste neue Pkw-Konstruktion der Ford-Werke Köln seit dem zweiten Weltkrieg. Vom Vorgänger hat der P6 die Grundkonstruktion mit dem V4-Motor und Frontantrieb. Bis August 1970 werden in drei Bauserien rund 670.000 Autos (385.000 12M und 285.000 15M) gebaut in den Ford-Werken Köln und Genk (Belgien) gebaut. Bei sämtlichen P-Modellen gab es einen Cabrio-Umbau, nur nicht vom P6. Den P6 gab es als Limousine, Coupé und Kombi. Auf den P6 folgte der "Knudsen-Taunus" mit Reihenmotor und Hinterradantrieb.

 

 

Vor 40 Jahren

 

09/1976 - Im September 1976 erschien der Golf Diesel, ein damals für Deutschland neues Konzept, den als schwerfällig, laut und unkultiviert geltenden Dieselmotor in einem Kompaktwagen unterzubringen. Bis zur Vorstellung des Dieselmotors für den Golf waren Dieselmotoren außer bei Peugeot in Kompaktwagen unüblich. Der Golf Diesel (mit einer Leistung von 37 kW/50 PS) war mit einem DIN-Verbrauch von 6,5 Liter/100 km einer der sparsamsten Kompaktwagen der 1970er-Jahre.

Der Dieselmotor wurde aus einem bekannten Otto-Rumpfmotor (EA827) von Audi abgeleitet. Gegenüber diesem wurden die Kühlung sowie einige Komponenten wie Kurbelwelle, Pleuel, Kolben, Kolbenbolzen, Zylinderkopf und Zahnriemen, die beim Dieselmotor einer höheren Belastung standhalten müssen, verstärkt. Der Zylinderkopf wurde mit Wirbelkammern versehen. An der Stelle des beim Diesel nicht erforderlichen Zündverteilers wurde eine Vakuumpumpe für den Bremskraftverstärker platziert. Die Verteiler-Einspritzpumpe (VESP) wurde über den vorhandenen Zahnriementrieb der Nockenwelle betrieben. Damit war der Dieselmotor nicht größer als der 1,5-l-Ottomotor.

 

Der Dieselmotor hatte zunächst einen Hubraum von 1,5 Liter mit einer Leistung von 37 kW (50 PS), dann 1,6 Liter mit 40 kW (54 PS). Das Laufverhalten (Geräusche, Vibrationen) insbesondere der beiden ersten Dieselmotor-Generationen konnte aber noch nicht befriedigen. Der Turbolader des ersten 70-PS-Dieselmotors brachte dann über die Dämpfung im Auspufftrakt mehr Geräuschkomfort.

 

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August 2016

 

 

Vor 120 Jahren

 

17.08.1896 - In London wird Bridget Driscoll das erste Todesopfer in einem Verkehrsunfall, an dem ein Automobil beteiligt ist

 

 

Vor 80 Jahren

 

15.08.1936 - Dreifachtriumpf von Auto Union beim Coppa Pescara. Bernd Rosemeyer siegt vor v. Delius und Varzi.

 

23.08.1936 - Nur eine Woche nach Pescara gelingt der Auto Union erneut ein Dreifachtriumpf. Beim Großen Preis der Schweiz in Bern erhält Bernd Rosemeyer den Siegerkranz. Ihm folgen Varzi und Stuck, Vierter werden Fagioli und Lang auf Mercedes-Benz, Fünfter wird Hasse, ebenfalls auf Auto Union.

 

 

Vor 50 Jahren

 

8/1966 - Der Opel Rekord C ist ein in der oberen Mittelklasse positioniertes Fahrzeug der Adam Opel AG aus der Modellreihe Opel Rekord. Er ersetzt ab August 1966 das nur knapp ein Jahr lang gebaute „Zwischenmodell“ Rekord B und wartet mit einer völlig neuen Karosserie auf. Der Rekord C ist als zwei- oder viertürige Limousine erhältlich sowie als drei- oder fünftüriger Kombi Caravan, als dreitüriger Lieferwagen (Caravan ohne hintere Seitenfenster) und ab Januar 1967 auch als Coupé.

Das Coupé hat keine B-Säule und gilt bei vielen Fans als das eleganteste Rekord-Modell. Ebenfalls gab es ab 1967 für 4.000,– DM Aufpreis einen heute sehr seltenen Cabrio-Umbau auf Basis der zweitürigen Rekord- oder Commodore-Limousine von dem Karosseriebauunternehmen Karl Deutsch in Köln. Auch Karmann in Osnabrück entwickelt eine Cabrioversion des Commodore, die aber nicht in Serie geht. Sie basiert auf der zweitürigen Limousine, hat aber vier Seitenfenster (statt zwei wie das Deutsch-Cabrio) und entsteht in vier Exemplaren, die heute noch existieren.

 

22.08.1966 - Mit Erwin Komenda (geboren am 6. April 1904 in Jauern am Semmering, Österreich) stirbt am 22. August 1966 ein großer österreichischer Automobildesigner. 

Komenda besucht von 1916 bis 1920 eine Höhere Technische Lehranstalt für Eisenverarbeitung in Steyr. Anschließend arbeitet er als Automobilkonstrukteur inder "Wiener Karosseriefabrik". 1926 wechselt er als Konstrukteur zu den Steyr-Werken und begegnet dort erstmals Ferdinand Porsche. Drei Jahre später wird er Chefkonstrukteur der Versuchs- und Entwicklungsabteilung der Daimler-Benz AG in Sindelfingen. In dieser Zeit entstanden dort Autos wie z.B. der Typ Mannheim 370 K. Schon zwei Jahre später nimmt er das Angebot an, Leiter der Karosserieaufbauabteilung des neu gegründeten Konstruktionsbüros von Porsche zu werden. Dort entwickelt er u.a. die Karosserie des VW Käfers, des P-Auto-Union-Rennwagen und des Cisitalia-Rennwagen.

1946 beginnt Komenda mit Arbeiten zur Karosserie des ersten Porsche Sportwagen, des 356. Außerdem ist er maßgeblich verantwortlich für die Karosserien diverser Folgetypen und des Porsche 550 Spyder. Seine letzte Modelle, an dem er beteiligt ist, ist die Entwicklung des Porsche 901, des späteren 911, sowie des 904 Rennwagens. Bis zu seinem zu frühen Tod am 22.08.1966 ist er bei Porsche aktiv.

 

 

Vor 40 Jahren

 

01.08.1976 – Auf dem Nürburgring startet der „Große Preis von Deutschland“. Einer der Favoriten ist der Österreicher Niki Lauda, der mit seinem Ferrari 312T2 zu diesem Zeitpunkt vier der acht Rennen gewonnen hatte und stets unter den ersten drei im Ziel war. In der zweiten Runde kam der Ferrari im Abschnitt „Bergwerk“ plötzlich ins Schleudern, prallte gegen eine Felswand und schleuderte die Fahrbahn entlang. Die knapp 200 Liter Benzin gingen sofort in Flammen auf. Weitere Rennwagen stießen gegen Laudas Wagen. Sie zogen Lauda aus dem brennenden Fahrzeug. Er hatte besonders im Gesicht und am Kopf schwere Brandverletzungen erlitten und war bei Bewusstsein. Lauda hatte beim Rennen einen nach dem Reglement nicht zugelassenen und mit einem dicken Schaumstoffteil versehenen speziell modifizierten AGV-Helm getragen. Durch die Hitze hatte sich das Polster aufgelöst und Lauda hatte den Helm verloren, so dass sein Kopf den Flammen extrem ausgesetzt war. Schwer verletzt kam er ins Krankenhaus. Dort erwiesen sich die Lungenverätzungen durch das Einatmen des giftigen Rauchs und des Löschschaums als viel kritischer als die Hautverbrennungen. Im Krankenhaus fiel Lauda ins Koma. Doch Lauda erholte sich schneller als erwartet und nur 42 Tage nach diesem schweren Unfall, nach zwei verpassten Rennen, saß er beim „Großen Preis von Italien“ erneut am Steuer eines von drei Ferraris. In der nächsten Zeit folgten jedoch noch zahlreiche Operationen und Transplantationen. In der Saison 1977 war Niki Lauda wieder ganz vorne dabei und holte mit seinem Ferrari seinen zweiten Weltmeistertitel. 1979 trat er von der Formel 1 zurück, um 1982 erneut einzusteigen. Zwei Jahre später holte er mit McLaren seine dritte Weltmeisterschaft. Sein letztes Formel 1-Rennen bestritt er am 3. November 1985 beim „Großen Preis von Australien. In Führung liegend schied er jedoch nach einem leichten Unfall aus.

 

 

Vor 30 Jahren

 

 

12.08.1986 - In Emden werden die letzten Käfer entladen, die aus Mexiko nach Deutschland exportiert werden. Diese letzte Serie besteht aus 3.000 Fahrzeugen, die ausschließlich in zinngrau Metallic lackiert sind. Alle Fahrzeuge sind mit einer "Juiläumsplakette" auf der Heckklappe und der linken Fahrzeugseite versehen. Die letzten offiziell nach Deutschland gebrachten Käfer haben einen 1,2 Liter-Boxermotor mit 34 PS und sind 115 km/h "schnell". Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beträgt 32 Sekunden.

 

 

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Juli 2016

 

  

Vor 130 Jahren

 

03.07.1886 Carl Benz führt die erste öffentliche Probefahrt mit seinem Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 Fahrzeug in Mannheim durch.

  

 

 

Vor 110 Jahren

 

  

15.07.1906 – In London wird als Sohn einer Engländerin und eines Deutschen Rudolf Uhlenhaut geboren. In München absolviert er das Studium des Maschinenbaus und kommt 1931 zu Daimler-Benz nach Stuttgart zur Versuchsabteilung unter Fritz Nallinger. 1936 übernimmt Uhlenhaut die Leitung der Rennwagenabteilung, die in diesem Jahr den Fahrzeugen der Auto Union unterlegen war. Unter seiner Leitung startet 1937 der neue W 125 durch und wird das überlegene Auto der Grand-Prix-Europameisterschaft in diesem Jahr; Rudolf Caracciola wird als Fahrer Europameister. Nach den erfolgreichen Rennen der Vorkriegszeit ist Uhlenhaut auch nach dem Zweiten Weltkrieg für die Rennwagenabteilung zuständig. Er lässt mit dem Motor des Typs 300 einen Rennsportwagen bauen, der ab 1952 als W 194 (300 SL) die bedeutendsten Rennen gewinnt und ab 1954 in Form des legendären „Flügeltürer-Coupés“ auf die Straße kommt.

 Uhlenhaut selbst besitzt nie ein eigenes Auto, nutzt aber z.B. das berühmte „Uhlenhaut-Coupé“ für die Fahrt zur Arbeit. Dabei handelt es sich um eine geschlossene Version auf Basis des offenen 300 SLR, mit dem 1955  Stirling Moss und Denis Jenkinson die Mille Miglia gewannen. Das Fahrzeug ist für die Rennsaison 1956 vorgesehen, doch aufgrund der Tragödie von Le Mans 1955 zieht sich Mercedes-Benz für Jahre vom Rennsport zurück. 

Später ist Uhlenhaut Mitglied im Vorstandes Stuttgarter Autobauers und wird 1972 pensioniert. Am 08.05.1989 stirbt Robert Uhlenhaut in Stuttgart.

 

  

 

Vor 100 Jahren

   

04.07.1916 - Um die als Touristenattraktion gebaute Straße zum Pikes Peak bekannter zu machen, wurde 1916 der erste Pikes Peak  InternationalHill Climb veranstaltet. Bekannt wurde es in Deutschland durch die sensationelle Fahrt von Walter Röhrl. Der 1987  mit einem Audi Sport quattro E2 Pikes Peak als erster Fahrer unter 11 Sekunden blieb.

 

 

  

Vor 90 Jahren

  

11,07,1926 - Rudolf Caracciola gewinnt den "Großen Preis von Deutschland" auf der Avus mit einem Durchschnitt von 135,2 km/h. Das Siegerfahrzeug ist der erste Achtzylinder-Mercedes und gleichzeitig der erste Wagen, den Dr. Ferdinand Porsche für die DMG konstruiert hat. Der 2-l-Achtzylinder-Kompressor-Rennwagen wird allgemein als Typ "Monza" bezeichnet, da seine Rennpremiere im Oktober 1924 beim Großen Preis von Italien in Monza stattgefunden hat. Größere Erfolge erzielt Porsches Konstruktion nur bei verschiedenen nationalen Rennen und, wie beim Avus-Rennen, in der Sportwagen-Kategorie mit viersitziger Karosserie.

 

  

 

Vor 60 Jahren

  

26.07.1956 - Auf dem Weg nach New York City kollidiert das italienische Passagierschiff Andrea Doria vor der Küste vpn Nantucket mit schwedischen Passagierschiff Stockholm. 1.660 Menschen werden gerettet, bevor die Andrea Doria am nächsten Tag sinkt. 46 Menschen finden den Tod. Ebenfalls an Bord waren der Chrysler Norseman, eine Designerstudie von Chrylser-Designer Virgil Exner. Dieser Prototyp war von der Carrozzeria Ghia gebaut worden. Außerdem gingen mit dem Schiff 50 Neuwagen des nur 240 x gebauten Lancia Aurelia B24 Spiders unter.

 

  

 

Vor 40 Jahren

  

03.07.1976 - Ein originalgetreuer Nachbau des Benz Patent-Motorwagens fährt 90 Jahre nach dem Original wieder durch Mannheims Straßen. Auszubildende des Werks Mannheim haben die Replika in ca. 8 200 Arbeitsstunden angefertigt.

 

 

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Juni 2016

 

 

Vor 120 Jahren

 

26.06.1896 - Der Fuhrunternehmer Friedrich Greiner bestellt einen Daimler-Motorwagen Typ "Victoria" mit Taxameter zum Betrieb einer "Motor-Wagen-Kutscherei" in Stuttgart. Es ist das erste motorisierte Taxiunternehmen der Welt.

 

 

Vor 110 Jahren

 

03.06.1906 - In Deutschland wurde die Kfz-Steuer mit dem Reichsstempelgesetz vom 3. Juni 1906 zum 1. Juli 1906 eingeführt. (Reichsgesetzblatt Nr. 33/1906, Seite 708-711). Besteuert wurde zunächst der Hubraum; dazu wurden mittels einer Formel die Steuer-PS ermittelt, welche nicht mit den eigentlichen Leistungs-PS verwechselt werden sollten. Gültig für das Deutsche Reich vom 3. Juni 1906 bis 31. März 1928 waren folgende Formeln:

 

2-Takter: 0,45 × Zylinderzahl × Zylinderbohrung² (in cm) × Kolbenhub (in m)

4-Takter: 0,30 × Zylinderzahl × Zylinderbohrung² (in cm) × Kolbenhub (in m)

also:

2-Takter: 1 Steuer-PS = 175,5 cm³ oder 1 Liter Hubraum rund 5,70 Steuer-PS

4-Takter: 1 Steuer-PS = 261,8 cm³ oder 1 Liter Hubraum rund 3,82 Steuer-PS

 

09.06.1906 - Nach dem er aufgrund unterschiedlicher Ansichten mit der Geschäftsleitung in der Modellpolitik die von ihm gegründete Firma Benz verlassen hatte, gründete Carl Benz zusammen mit seinen Söhnen Eugen und Richard in Ladenburg eine neue Firma zum Bau von Motoren und Motorwagen: Die "C. Benz & Söhne. Carl Benz schied aus dieser Firma 1912 wieder aus. Zu dieser Zeit saß er bereits im Aufsichtsrat seiner alten Firma. Seine Söhne bauten noch bis 1924 eigene Automobile; danach verlegten sie das Geschäftsfeld auf die Produktionen von Teilen für die Automobilindustrie.

 

26.-27.06.1906 - In Le Mans wird das erste Rundstreckenrennen der Automobilgeschichte ausgetragen. Mit dem Großen Preis des ACF beginnt die Geschichte der Großen Preise. Der Grand Prix von Frankreich hatte eine Länge von 103 km und musste an zwei Tagen insgesamt 12x umrundet werden. Sieger war ein ehemaliger Mechaniker von  Louis Renault, der Ungar Ferenc Szisz. Er gewann mit 31 Minuten Vorsprung vor Felice Nazzaro auf Fiat, dem Albert Clément auf Clément-Bayard folgte.

 

 

Vor 90 Jahren

 

28.06.1926: Die "Benz & Co. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim" (seit 1899 Benz & Cie.) und die "Daimler-Motoren-Gesellschaft" fusionieren zur Daimler-Benz AG. Der Sitz der neuen Firma befindet sich in Berlin.

   

 

Vor 80 Jahren

 

Im Juni 1936 wird der neue „Fiat 500" der staunenden Bevölkerung präsentiert. Seine Daten: 3,21 Meter lang, 569 Kubikzentimeter 4-Zylinder-Motor mit einer Leistung von 13 PS oder 10 kW, Höchstgeschwindigkeit 85 km/h, hintere Sitzbank für 50 kg Gepäck oder 2 Kinder. Der Kühler liegt hinter dem Motorblock und deutlich höher - so wird die Wasserpumpe eingespart. Das Benzin fließt ebenfalls durch Schwerkraft aus dem Tank, der über dem Vergaser angeordnet ist. Hydraulische Stoßdämpfer und Einzelradaufhängung an der Vorderachse bieten vergleichsweise hohen Fahrkomfort. Der erste und zweite Gang werden mit Zwischengas geschaltet, der 3. und 4. Gang sind schon synchronisiert. An Zubehör wählen nur wenige der neuen Besitzer die aufpreispflichtigen Stoßstangen, fast alle aber das große Rolldach. Etwa 122.000 Exemplare der ersten Variante werden verkauft - ein Kassenschlager der automobilen Neuzeit. Daran mag auch die von Rodolfo Schaeffer entworfene schwungvolle Karosserie Anteil haben. Für den Fiat 500 bürgert sich der Name „Topolino", „Mäuschen" ein - gleichzeitig der Name für die Walt-Disney-Micky-Maus in Italien. Der Preis: Für 8900 Lire, damals rund 2770 DM bzw. 1416 Euro, kann sich auch ein Normalverdiener dieses Automobil leisten. 

 

 

Vor 70 Jahren

 

04.06.1946 - Am 4. Juni 1946 erfand Michelin den ersten Reifen mit Radialkarkasse, den er patentieren ließ und der seitdem von allen Herstellern übernommen wurde. Das erste mit diesem Reifen ausgestattete Auto war der berühmte Citroën Traction Avant.

 

 

Vor 50 Jahren

 

25.06.1966 - Die Daimler-Benz AG und die Volkswagenwerk AG gründen die "Deutsche Automobilgesellschaft" in Hannover als gemeinsam betriebene Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft.

 

18.-19.06.1966 - Ford gewinnt mit dem GT 40 das legendäre 34. 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Am Start waren acht 7-Liter-GT 40 Mk.II und fünf 5-Liter-GT 40. Während die 7-Liter-Wagen für die unlimitierte Prototypenklasse starten sollten, waren die 5-Liter-GT 40 in der Sportwagenklasse gemeldet worden. Der größte Konkurrent war Ferrari, die 11 Sportwagen gemeldet hatten, darunter zwei 330P3. Porsche brachte sechs 906 Carrera und einen der neuen 911 nach Le Mans. Nach 24 Stunden war der Triumph für Ford perfekt. Die ersten drei Plätze belegten die drei GT 40, die nicht ausgefallen waren, dahinter kamen vier Porsche 906, erst dann folgte ein Ferrari 275.

 

 

Vor 40 Jahren

 

 

12.-16.06.1976 -  Nach einer 64 Stunden dauernden Rekordfahrt auf der Versuchsbahn in Nardo, Italien, erzielt der C 111-II drei Weltrekorde und 16 Klassenrekorde. Der 190 PS starke Fünfzylinder-Dieselmotor OM 617 A mit Abgasturbolader basiert auf dem Großserien-Aggregat der Pkw-Typen 240 D 3.0 und 300 D.

 

 

 

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Mai 2016

 

 

Vor 90 Jahren

 

26.05.1926 - Per Versteigerung wird die niederländische Automobilfirma Spyker aufgelöst. Bis dahin hatte die 1880 als Kutschenbauer gegründete Firma rund 1.500 Fahrzeuge gebaut. Gleichzeitig hatte Spyker über 100 Patente angemeldet.  Mit dem Spyker 60 HP präsentierte die Firma den ersten Sechszylinder und das erste Automobil mit Ottomotor und Allradantrieb. Spyker hatte einen sehr guten Ruf und wurde in Großbritannien gerne als "Rolls-Royce des Kontinents" bezeichnet. Trotz aller sportlichen Erfolge und der sehr guten Qualität der Fahrzeuge musste 1925 die Automobilproduktion eingestellt werden.

 

 

Vor 80 Jahren

 

01.05.1936 - wurde die erste Reichs-Autobahntankstelle bei der Anschlussstelle Darmstadt eröffnet, die neben Waschgelegenheiten auch einen Aufenthaltsraum für 10 Personen aufwies. Später folgten Tankstellen an der freien Strecke, die auch eine Küche und einen Gastraum für 30 Personen hatten. Mit der Fertigstellung von längeren, durchgehenden Streckenabschnitten kam der Bau von Rastanlagen, die in Anlehnung an den Gasthof, das Gasthaus und die Gaststätte als Rasthof, Rasthaus oder Raststätte bezeichnet wurden.

 

10.05.1936 - Beim Großen Preis von Tripolis können die Auto Union-Piloten Varzi und Stuck mit ihre Auto -Union C-Typ Revanche nehmen für den Mercedes-Sieg in Tripolis.  Nach 525 km und 40 Runden liegen sie vor Fagioli und Caracciola, beide auf Mercedes W25.

 

 

Vor 70 Jahren

 

5/1946 - Mit der Endmontage der ersten Kasten-, Liefer- und Krankenwagen des Typs 170 V (W 136 I) beginnt bei der Daimler-Benz AG die Pkw-Nachkriegsproduktion. Bis Jahresende werden insgesamt 214 Einheiten produziert.

 

 

Vor 60 Jahren

 

01.05.1956 - In der Bundesrepublik Deutschland gilt seit dem 1. Mai 1956 an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 0 bis 22 Uhr ein Fahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse sowie für alle Lkw ungeachtet ihrer zulässigen Gesamtmasse, die einen Anhänger mit sich führen. Soweit ein Tag nicht im gesamten Bundesgebiet gesetzlicher Feiertag ist, gilt das Verbot nur in den Bundesländern, in denen der Tag gesetzlicher Feiertag ist

 

5/1956 - Mercedes-Benz stellt den Typ 190 vor. Das Fahrwerk stammt vom seit 1953 gebauten Typ 180, der Motor ist eine entschärfte Variante des eleganten 190 SL Roadsters. Vierzylinder, 1.897 ccm und 75 PS treiben die viertürige Limousine mit der Ponton-Karosserie voran.  Der 190 entwickelt sich zu einem Verkaufsschlager.  Bis August 1959 werden 61.345 Fahrzeuge hergestellt. Mit einem kleinen Facelift und einem etwas leistungsfähigeren Motor ging es dann mit dem Typ 190b weiter.

 

 

Vor 10 Jahren

 

 

19.05.2006 - In Stuttgart-Bad Canstatt wird das neue Museum von Mercedes eröffnet. Auf insgesamt rund 17.000 qm Ausstellungsfläche erleben die Zuschauer eine Zeitreise durch über 120 Jahre Automobilgeschichte

 

 

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April 2016

 

Vor 110 Jahren

 

01.04.1906 – Um gesicherte Daten über die durch das Automobil im Straßenverkehr zu erhalten, beschließt das Reichsamt des Inneren ab dem 01.04.1906 im gesamten Deutschen Reich eine statistische Erhebung über Zahl und Schwere der Automobilunfälle durchzuführen. Ende des Jahres liegt die erste Statistik vor, die für die Automobilfahrer nicht günstig ausfällt. Denn Ursache der meisten Autounfälle ist demnach zu schnelles, unvorsichtiges oder vorschriftswidriges Fahren. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

 

26.04.1906 – In Dresden wird in derr Sächsische Automobilclub e.V. unter dem Protektorat Seiner Majestät König August von Sachsen am 26.04.1906 mit Sitz in der Ringstraße 12 gegründet. Zum ersten Präsidenten wird der Kgl. Sächs. Geh. Kommerzienrat Karl Lingner gewählt. Im Jahr nach seiner Gründung zählt der Club 137 lebenslange bzw. ordentliche Mitglieder sowie 29 außerordentliche Mitglieder.

 

 

Vor 100 Jahren

 

28.04.1916 - Der spätere italienische Ingenieur, Unternehmer, Automobil- und Hubschrauberkonstrukteur Ferruccio Lamborghini wird in Renazzo geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er alte Militärfahrzeuge zu Traktoren um und gründete  1949 seine Firma "Lamborghini Trattice". Später gründete er die "Lamborghini Bruciatori" und baute zusätzlich Heizungen und Klimageräte. Anfang der sechziger Jahre beschloss er, Sportwagen zu bauen. 1963 eröffnete er die Automobilfabrik "Automobili Ferruccio Lamborghini S. p. A." und lieferte 1964 sein erstes Auto, einen Lamborghini 350 GT, aus. Danach folgten Legenden wie der Miura, der Countach oder der Diablo. Am 20.02.1993 starb Ferruccio Lamborghini im Alter von 76 Jahren.  Heute gehört die Automobilmarke Lamborghini zur  Volkswagen-Tochter Audi AG.

 

 

Vor 90 Jahren

 

02.04.1926 - In Hurstville, New South Wales wird John Arthur Brabham, besser bekannt als Jack Brabham, geboren. In seiner Karriere als Rennfahrer gewann der Australier u.a. dreimal die Fahrerweltmeisterschaft der Formel 1 (1959 auf Cooper T51, 1960 auf Cooper T51 bzw. T53 und 1966 auf Brabham BT 19 bzw. BT 20). Zwischen 1955 bis 1970 fuhr er in der Königsklasse, startete bei 126 Rennen, gewann davon 14 und gründete 1963 sein eigenes Rennteam. Am 19.05.2014 starb Jack Brabham in Gold Coast, Queensland im Alter von 88 Jahren.

 

24.04.1926 - Auf der Pariser Konferenz zur Änderung des Internationalen Abkommens über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen (vom 11.09.1909) wird das Internationale Abkommen über Kraftfahrzeugverkehr verabschiedet.

 

 

Vor 80 Jahren

 

13.04.1936 - Beim Großen Preis von Monaco siegt Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz W25 vor den beiden Auto Union-Piloten Achille Varzi und Hans Stuck auf Auto Union C-Typ. Nach 100 Runden hatten die Fahrer 318 km durch die Gassen Monacos zurückgelegt.

 

 

Vor 70 Jahren

 

4/2016 - In Wolfsburg verließ im April 1946 der 1.000 Volkswagen die Produktionsstätte, der seit dem Ende des Krieges gebaut worden war. Er war der legendäre Kraft-durch-Freude-Wagen (KdF-Wagen), den Ferdinand Porsche in den dreißiger Jahren konstruiert hatte und der von Hitler in Auftrag gegeben worden war, damit jeder Deutsche einen bezahlbares Fahrzeug sein eigen nennen konnte. Sein robuster 985-qcm-Boxermotor brachte eine Leistung von 23,5 PS und er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 102 km/h. Der Volkswagen wurde zwar zum meistgebauten deutschen Personenkraftwagen, aber zunächst war gar nicht daran zu denken, die Produktion auf ein einträgliches Maß zu steigern. Und auch von den seit Kriegsende hergestellten Autos wurde erst einmal mehr als die Hälfte an die Besatzungsmächte geliefert. Das VW-Werk war durch alliierte Bombardements zu großen Teilen zerstört und wurde nun von der britischen Militärregierung verwaltet. Sie nahm auf den Fertigungsprozess kaum Einfluss, sondern verstand sich wohl mehr als Treuhänder. 

 

 

Vor 50 Jahren

 

12.04.1966 - Das Bundesverkehrsministerium gibt bekannt, dass bei dem unerwartet starken Reiseverkehr zu Ostern 153 Personen ums Leben gekommen und rund 5000 verletzt worden seien.

 

 

Vor 20 Jahren

 

 

1996 - Zum Auto des Jahres wird der Fiat Bravo/Brava gewählt. Der Fiat Brava ist ein vom italienischen Hersteller Fiat von Herbst 1995 bis Sommer 2001 gefertigter Pkw, der zur Kompaktklasse gehörte. Der Brava war die längere fünftürige Variante, während der 17 cm kürzere Dreitürer unter dem Namen Fiat Bravo verkauft wurde. Die Stufenhecklimousine und der Kombi wurden ab Sommer 1996 als Fiat Marea angeboten. Letzteres Modell erhielt zur Unterscheidung größere Stoßfänger und eine breitere Spur. Der Vorgänger von beiden Fahrzeugen war der Fiat Tipo.

 

 

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März 2016

 

 

Vor 110 Jahren

 

15.03.1906 - Henry Royce und Charles Rolls lassen in Manchester die von ihnen gegründete Automobilfirma Rolls-Royce Limited eintragen.

 

 

Vor 100 Jahren

 

07.03.1916 - Mitten in der Zeit des Ersten Weltkriegs wird mit BMW ein deutscher Automobilkonzern gegründet, der bis heute zu den erfolgreichsten der deutschen Autogeschichte zählt. Die Bayerischen Motoren Werke AG gehen 1916 aus den Rapp-Motorenwerken hervor. Jedoch erscheint erst 1928 das erste BMW-Automobil, ein auf dem britischen Austin 7 basierender Dixi. Die Dixi-Werke waren zuvor von BMW übernommen worden. In seiner Anfangszeit stellt BMW erst Flugzeuge her und beginnt in den frühen Zwanziger Jahren die Produktion von Motorrädern. Erst in den späten fünfziger Jahren etabliert sich BMW als einer der führenden deutschen Automobilkonzerne.

 

 

Vor 80 Jahren

 

04.03.1936 - James "Jim" Clark wird in Kilmany, Schottland geboren. Zwischen 1960 und 1968 startet er bei 72 Formel 1-Rennen für Lotus und wird 1963 und 1965 Weltmeister. Dabei siegt er bei 25 Rennen und holt 33 Pole Positions. Damals werden noch nicht viele zur Weltmeisterschaft zählende Formel 1-Rennen ausgetragen. Zählt man diese hinzu, kommt Clark auf über 50 Formel 1-Siege. Dazu kommen Erfolge bei Sportwagen und Tourenwagenrennen  auf dem Lotus Cortina. Am  7. April 1968 startet er mit einem Lotus 48 bei einem für ihn völlig unbedeutenden Formel 2-Rennen  auf dem Hockenheimring. Vermutlich aufgrund eines schleichenden Plattfußes und Reifenschadens kommt er auf einer Geraden ins Schleudern, prallt gegen einen Baum und stirbt noch an der Unfallstelle. Zu dieser Zeit gibt es noch keine Leitplanken oder Sicherheitsstreifen.

05.03.1936 - Die Kölner Motorenfabrik Humboldt-Deutz übernimmt Ulmer Nutzfahrzeugbauer Magirus. Auf diese Fusion geht die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Markt etablierte Marke Magirus-Deutz zurück, die zeitweise der zweitgrößte Nutzfahrzeughersteller Deutschlands wird.

 

 

Vor 60 Jahren

 

08.03.1956 - In Hannover-Stöcken läuft der erste Volkswagen-Transporter vom Band. Schon am nächsten Tag werden die ersten dort gefertigten Wagen an die Händlerschaft ausgeliefert.

16.03.1956 - Der 10.000. Porsche 356 entsteht. Gleichzeitig feiert die Firma Porsche ihr 25jähriges Firmen-Jubiläum.

 

 

Vor 30 Jahren

 

1986 - Zum Auto des Jahres wird der Ford Scorpio '85 gewählt. Der Ford Scorpio ist ein von den Ford-Werken in Köln zwischen Frühjahr 1985 und Sommer 1998 hergestellter Pkw der oberen Mittelklasse mit Hinterradantrieb. Zeitweise sind auch Versionen mit Allradantrieb im Angebot.

Der Scorpio werden anfangs nur mit Fließheck („Aero-Heck“) angeboten. Ende 1989 kommen die Stufenhecklimousine und im Frühjahr 1992 der Kombi „Turnier“ hinzu.

 

 

Vor 20 Jahren

 

 

25.04.1996 - Auf dem Internationalen Automobil-Salon in Turin wird die Serienversion des Mercedes-Benz SLK (Baureihe R 170) der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 

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Februar 2016

 

Vor 100 Jahren

 

29.02.1916 - Der US-amerikanische Bauingenieur Arthur Hale erhält ein Patent für das von ihm erfundene Autobahnkreuz in Kleeblattform.

 

 

Vor 80 Jahren

 

15.02.-01.03.1936 - Auf der Internationalen Automobil- und Motorradaustellung (IAMA) in Berlin stellt BMW den neuen Typ 326 vor. Der viertürige Mittelklassewagen hat den aus dem BMW 319 stammenden Sechszylindermotor, dessen Hubraum und Leistung  auf  2 Liter und 50 PS leicht gesteigert wurde. Der Kastenrahmen wird bei Ambi-Budd in Berlin mit der Karosserie verschweißt, dort entstehen auch Türen, Dach, Sitze, Verglasung und alle Beschlagteile. Bei BMW in Eisenach werden Kotflügel, Motorhaube, Trittbleche, Stoßstangen und weitere Teile hergestellt. Den BMW 326 gibt es als Limousine sowie als zwei- und viertüriges Cabriolet. Bis 1941 entstehen 15.936 Fahrzeuge. Nach dem Krieg wird in Eisenach zwischen 1949 und 1955 unter der Bezeichnung EMW 340 eine modernisierte Variante des 326 gebaut.

 

Am Stand von Mercedes-Benz debütieren die neuen Pkw-Typen 170 V (W 136) und 170 H (W 28) sowie der Typ 260 D (W 138), der erste serienmäßig produzierte Diesel-Personenwagen der Welt. Darüber hinaus findet anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Motorisierung des Verkehrs" eine Ehrung von Karl Benz und Gottlieb Daimler statt.

 

 

Vor 60 Jahren

 

1956 – In diesem Jahr kommt der erste von Dante Giacosa konstruierte Fiat 600 Multipla auf den Markt, ein viertüriger Sechssitzer, dessen Front verlängert und vergrößert wurde. Er ist einer der ersten PKW in Frontlenkerbauweise. Neben der Ausführung als Sechssitzer gibt es einen kleinen Campingbus, mit dem vier bis fünf Personen befördert werden können, sowie eine spezielle Taxivariante.

 

 

Vor 40 Jahren

 

1976 - Zum Auto des Jahres wird der Simca 1307 gewählt. Der Simca 1307 wird von Mitte 1975 bis Frühjahr 1984 vom Automobilhersteller Chrysler-Simca als Nachfolger des Simca 1300-1501 gebaut. In Großbritannien ist er unter dem Namen Chrysler Alpine bekannt. Er wird später zum Simca 1308, 1309, Talbot-Simca 1510 bzw. Talbot Solara weiterentwickelt

 

 

02/1976 - Nach vier Jahren Produktionszeit läuft bei Karmann-Ghia do Brasil der letzte von 10.205 sportlichen VW SP2 vom Band. Dieses rassige Coupé wurde nur für den südamerikanischen Markt gefertigt, hätte aber sicher auch auf europäischen Straßen für Aufsehen gesorgt. Der SP2 basiert auf der Plattform des brasilianischen VW 1600 Variant, besitzt jedoch einen auf 1.700 ccm vergrößerten Vierzylinder-Boxermotor.

 

 

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Januar 2016

 

Vor 130 Jahren

 

29.01.1886 - Carl Benz meldet mit der Patentschrift DRP 37435 sein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" zum Patent an. Diese Patentschrift gilt als "Geburtsurkunde des Automobils". Damals ahnte noch niemand, wie diese Erfindung die Welt verändern würde.

 

 

Vor 50 Jahren

 

1966 - Zum Auto des Jahres wird der Renault 16 gewählt. 1961 erteilt Pierre Dreyfus, der damalige Leiter von Renault, den Auftrag zur Entwicklung eines neuen, familientauglichen Fahrzeugs. Gaston Juchet entwirft daraufhin den R16 als Schräghecklimousine.

 

Ab dem 2. Dezember 1964 werden die Vorserienfahrzeuge gefertigt, im Januar 1965 beginnt die Serienproduktion in einem neu gebauten Werk in Sandouville bei Le Havre.

 

 

Weitere Standorte für die Montage des Renault 16 sind das französische Flins sowie das australische Melbourne.

 

 

Vor 40 Jahren

 

01.01.1976 - Aufgrund der vollen Straßen und der erhöhten Unfallzahlen (jährlich 15.000 Verkehrstote), gilt ab dem 1. Januar in Deutschland die Anschnallpflicht. Und diese hat schon im Vorjahr zu heftigsten Diskussionen unter den Autofahrern geführt!