Das Automuseum Melle – „Geschichte auf Rädern“

Das Automuseum Melle wurde bereits 1984 im rund 30 Kilometer entfernten westfälischen Ibbenbüren gegründet. 13 Jahre später erfolgte im Jahr 1997 der Umzug nach Melle im Osnabrücker Land. Dort konnten die Fahrzeuge in die denkmalgeschützte ehemalige Möbelfabrik Melchersmann einziehen. Rund 200 Fahrzeuge können darin aktuell den interessierten Besuchern gezeigt werden, doch schon bald soll eine Erweiterung in weitere Bereiche der historischen Fabrik erfolgen.

 

Das Konzept des Automuseums Melle ist außergewöhnlich. Im Gegensatz zu anderen Automobilmuseen sind fast alle Fahrzeuge fahrbereit und gehören privaten Besitzern, die ihre Klassiker dem Museum als Leihgabe zur Verfügung stellen. Dies hat zur Folge, dass immer wieder ein Wechsel von Fahrzeugen stattfindet, so dass sich regelmäßige Besuche lohnen.

 

Gezeigt werden Automobile aus fast allen Epochen, angefangen bei Fahrzeugen mit noch stark an den Kutschbau angelehnten Karosserien vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre. Zu sehen sind jedoch nicht nur Automobile, sondern auch zahlreiche Motorräder aus verschiedensten Jahrzehnten.

Automuseum Melle aktuell

15.10.2022, ab 11 Uhr:

Oldtimerfrühschoppen mit Musik

 

„Sonderausstellungseröffnung mal anders“. Mit Musik von Jazz über Jazzrock und Soulclassic bis Pop wird die Sonderausstellung „Kultautos der 70er Jahre“ im/am Automuseum Melle eröffnet. Oldtimer aus unterschiedlichen Epochen sind zu sehen und die Besichtigung der Oldtimerwerkstatt und der Rennwerkstatt ist möglich. Außerdem ist die Teilnahme an Oldtimerfahrten möglich und fürdas leibliche Wohl wird auch gesorgt.

 

 

Eintrtt: Erwachsene 7 EUR, Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt.

Sonderausstellung „Kultautos der 70er Jahre“

Am 15.10.2022 wurde im Automuseum Melle die neue Sonderausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Kultautos der 70 Jahre“. Nicht wegzudenken aus dieser Zeit, in der Volkswagen mit wassergekühlten Fahrzeugen den ersten Schritt in die Nach-Käfer-Ära tätigte, sind der Golf I oder das bei Karmann in Osnabrück gebaute Sportcoupé Scirocco I. Zwei weitere Coupés, der Capri I von Ford und der Manta A von Opel, polarisierten damals die Fans – nicht nur im Kino – und der am Ende des Jahrzehnts präsentierte Audi Quattro startete seine phänomenale Karriere auf den Rallyestrecken der ganzen Welt. BMW brachte seinerzeit den Nachfolger der 02-Baureihe, den modernen E21, auf den Markt.

 

In der Sonderausstellung gibt es nun diese Fahrzeuge gemeinsam zu sehen. Beim Porsche 911 handelt es sich um ein sogenanntes „Ölklappen-Modell aus dem Jahr 1972“. Den Namen erhielt der mit einem 2,4-Liter-Sechszylinder versehenen Motor nach zahlreichen Motorschäden, weil Besitzer und Tankwarte in die außenliegenden Ölklappe versehentlich Benzin einfüllten. 1973 verlegte man daher diese wieder in den Motorraum.

 

Ebenfalls einen Sechszylinder unter der Haube – im Gegensatz zum Porsche aber vorne – hat der 3er-BMW, der in dieser Version ab Sommer 1977 erhältlich war und bis Dezember 1983 gebaut wurde. Der in der Ausstellung gezeigte Audi Quattro ist ein Ur-Quattro, der 1980 auf dem Genfer Autosalon der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

 

 

Öffnungszeiten:

 

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Automuseums, dienstags bis sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr zu sehen.

 

 

Bitte tragen Sie aktuell eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske im Museum, denn „Wir tragen Verantwortung“.

 

Eintrittspreise:

 

Erwachsene:                                                     9,00 EUR

   (Gruppen ab 10 Personen):                           7,00 EUR (je Person)

Kinder (5-12 Jahre):                                          6,00 EUR

   (Gruppen ab 10 Personen)                            5,00 EUR (je Kind)

Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Kinder):          24,00 EUR

Jahreskarte (1 Person)                                     30,00 EUR

Familien-Jahreskarte:                                       50,00 EUR

 

Sonderpreise für Führungen, Gruppen, Veranstaltungen oder Clubtreffs fragen Sie bitte individuell an.

 

 

Hinweis: Eine Kartenzahlung ist nicht möglich!

 

Adresse und Kontakt:

 

Pestelstr. 38-40, 49324 Melle

 

Tel.: 05422 46838 (während der Öffnungszeiten)

Tel.: 05422 965-312 (bei der Stadt Melle)

 

 

www.automuseum-melle.de

Einen Überblick über die ausgestellten Klassiker des Automuseums Melle (Stand: 11/2021) findet ihr auf dieser Homepage in der Rubrik „Museen“.