In dieser Rubrik landet in unregelmäßigen Abständen alles, was ich interessant finde und was in die anderen Rubriken nicht passt. 

Filmautos - meine persönlichen Top 10

Film- und Autoliebhaber kommen in zahlreichen Filmen gleichermaßen auf ihre Kosten. Oftmals sind die Autos die heimlichen Stars der Filme. Es gibt viele berühmte Filmautos. Meine persönliche TOP 10 der berühmten Filmautos sind folgende:

 

Platz 10: Peugeot 406 3.0

 

Rasante Verfolgungsjagden gibt es in der französischen Actionkomödie von 1988 reichlich zu sehen. Im Mittelpunkt steht der Taxifahrer Daniel Morales, dessen eigentliche Berufung das Autorennen ist. Die Kritiken sind zwar nicht berauschend, aber der Film wird immerhin in sieben Kategorien für den César nominiert und gewinnt in zwei Kategorien. Handlung: Gezwungenermaßen muss Daniel mit einem Polizisten einer Bande von deutschen Bankräubern, der Mercedes-Gang, das Handwerk legen. Dabei ist er mit seinem „optimierten“ Peugeot 406 schneller unterwegs als die Polizei erlaubt. Aufgrund des Erfolges gibt es noch vier Fortsetzungen.

 

 

Platz 9: DeLorean DMC-12

 

Eine Zeitmaschine ist schon cool, aber diese in einem DeLorean DMC-12 unterzubringen, ist schon der Hammer. In der  verrückten Geschichte um Marty McFly und Dr. Emmett L. Brown in der Triologie „Zurück in die Zukunft“  muss Marty aus dem Jahr 1985 in das Jahr 1955 reisen. Dort gibt es zahlreiche Verwicklungen. In den nachfolgenden beiden Filmen geht es in die Zukunft bzw. in den Wilden Westen. Eine verrückte, unterhaltsame Filmreihe, die typisch für die 80’er Jahre war und einfach nur Spaß gemacht.

 

 

Platz 8: Tucker

 

Der Film „Tucker“ aus dem 1988 ist die Filmografie von Preston Thomas Tucker, einem Pionier der Automobilgeschichte. Er wollte nach dem Zweiten Weltkrieg ein technisch perfektes Auto bauen. Dabei legte er Wert auf Scheibenbremsen, Sicherheitsgurte und viele andere, heute selbstverständliche Bestandteile eines Automobils. Doch die „Big Three“ der amerikanischen Automobilindustrie (Ford, General Motors und Chrysler) sabotierten seine Automobilproduktion und überzogen ihn mit Prozessen. Nur 51 Fahrzeuge seines Tucker’48 („Tucker Torpedo“) wurden fertiggestellt, doch wurde sein Werk aufgrund einer Intervention des US-Präsidenten doch eines Freispruchs Tuckers vor Gericht geschlossen. Die Ideen von Preston Tucker waren nicht zu verhindern und setzten sich letztendlich durch. Der Film zeigt eindrucksvoll das Wirken Preston Tuckers und den kriminellen Machenschaften der Autoindustrie in den frühen 50’er Jahren.

 

 

Platz 7: Aston Martin DBS & Dino 246

 

In 24 Folgen der Serie „Die 2“ (im Original: „The Persuaders“) jagen der britische Lord Brett Sinclair (Roger Moore) und der amerikanische Selfmade-Millionär Danny Wilde (Tony Curtis) im Auftrag eines pensionierten Richters Verbrecher. Dabei ist Lord Sinclair in der Regel mit seinem bahamagelben Aston Martin DBS unterwegs und Danny Wilde mit seinem roten Dino 246, der direkt von Ferrari zur Verfügung gestellt wurde. Die britische Serie war aufgrund einer hervorragenden Übersetzung in Deutschland ein großer Erfolg und hat noch heute Kultstatus. Zu Recht!

 

 

 Platz 6: Porsche 917

 

Im Mittelpunkt dieses Films steht das traditionsreiche 24-Stunden-Rennen von Le Mans und die Konkurrenz zwischen dem Porsche-Fahrer Michael Delaney (Steve McQueen) und dem Ferrari-Piloten Erich Stahler (Siegfried Rauch). Das Lexikon des internationalen Films in seiner Kritik: „Atmosphärisch dichte und teilweise spektakuläre Bilder vom 24-Stunden-Rennen in Le Mans, kombiniert mit einer eher rudimentären Spielhandlung. Vom Schauspieler und Autorennfahrer Steve McQueen ursprünglich als aufwendiger Dokumentarfilm konzipiert, später aus Gründen der Publikumswirksamkeit den Konventionen der Hollywooddramaturgie angepasst – leider auf Kosten der Spannung.“. Ja, auf die Liaison zwischen „Michael Delaney“ und der Rennfahrer-Witwe „Lisa Belgetti“ hätte man verzichten können, aber die Rennszenen sind einmalig.

 

 

Platz 5: Herbie und Dudu

 

Ob sie mein heutiges Faible für alte Volkswagen beeinflusst haben, weiß ich nicht. Aber auch wenn die Handlung eher schlicht ist, mag ich die Filme, weil bei ihnen alte Autos im Mittelpunkt stehen. Beide Käfer, der amerikanische Herbie aus den Walt Disney Studios und der deutsche Dudu, haben ihr Eigenleben, legen sich mit fiesen Gegner ihrer Besitzer an und sorgen für zwischenmenschliche Annäherungen.

 

 

Platz 4: Ford Mustang I Fastback Coupé (Model 1968)

 

Ein sehr gemachter Thriller mit Steve McQueen.  Als Lieutenant Frank Bullitt vom San Francisco Police Department muss er einen Kronzeugen gegen den Mob beschützen – von Freitag- bis Sonntagnacht. Doch der Kronzeuge stirbt nach einem Attentat, dies wird vom Arzt auf Anweisung von Bullitt jedoch zurückgehalten. Das Syndikat hat Killer auf Bullitt angesetzt, dabei kommt es zu der legendären und wohl längsten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte. Zunächst verfolgen die Killer mit ihrem Dodge Monaco Frank Bullitt in seinem Ford Mustang Fastback. Doch Bullitt dreht den Spieß um.

 

 

Platz 3: Dodge Monaco (Model 1974)

 

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Film im Kino oder auf DVD gesehen habe. Er ist einfach nur genial. Die Musik, die Schauspieler und Sänger, die irrwitzige Handlung und die Dutzende zerstörten Autos. Kurz zur Handlung: Jake Blues wird aus dem Knast entlassen und von seinem Bruder Elwood mit einer „Bullenkutsche“, einem ehemaligen Fahrzeug der Mount Prospect Police, abgeholt. Wie versprochen besuchen sie das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind und erfahren, dass dieses aufgrund von Steuerschulden geschlossen werden soll. Um das Geld aufzutreiben, wollen sie ihre alte Band wieder zusammenbringen. Dabei begegnen sie u.a. James Brown („Reverend Cleophus James“), Ray Charles („Ray“), John Lee Hooker („Street Slim“) oder Aretha Franklin (Imbissbesitzerin „Murphy“). Sie legen sich mit einer Nazi-Gruppe an, einer Countryband und werden von der Polizei verfolgt. Dabei verursachen sie Massenunfälle von Polizeifahrzeugen, können die Steuerschulden bezahlen und landen mit ihren Band im Gefängnis. Wie schon gesagt: Irrsinnige Handlung, tolle Schauspieler, geile Musik.

 

 

Platz 2: Plymouth Fury (Model 1958)

 

Horror vom Feinsten nach dem Roman von Stephen King. Der schwächliche Arnie Cunningham wird in der Highschool von einer Schülergang terrorisiert. Nachdem er einen stark restaurationsbedürftigen 1958er Plymouth Fury mit dem Namen „Christine“ entdeckt, kauft er diesen dem finsteren Besitzer ab und restauriert ihn. Dabei verändert sich sein Charakter, er wird immer selbstbewusster, gleichzeitig auch immer arroganter. Das Fahrzeug ergreift förmlich Besitz von ihm. Eines Nachts zerstört die Gang um Buddy Repperton den perfekt restaurierten Plymouth. Doch im Beisein von Arnie erwacht Christine zum Leben und repariert sich selbst. Christine macht Jagd auf die Gang-Mitglieder und tötet eins nach dem anderen. Arnies Freunde Leigh und Dennis ahnen, was passiert, und versuchen, Christine mit einem Bulldozer zu zerstören. Dabei kommt der blindwütige Arnie ums Leben. Christine wird völlig zerstört.

 

 

Platz 1: Aston Martin DB5

 

Er ist DER Dienstwagen des britischen Geheimagenten James Bond 007. Seinen ersten Auftritt hat er 1964 im Film „Goldfinger“, bei dem Gert Fröbe Bond’s Gegenspieler Auric Goldfinger spielt. Der Wagen mit der Fahrgestell-Nr. 1486 ist der Original-Prototyp des DB5, wobei ein weiteres Fahrzeug bei den Stunts eingesetzt wird.  Der Original-DB5 kommt auch 1965 im Film „Feuerball“ zum Einsatz. Kurzauftritte hat ein DB5 in „GoldenEye“ und Casino Royale, in Skyfall wird er komplett zerstört, um dann in Spectre neu aufgetaut (laut Film) einen weiteren kurzen Auftritt zu bekommen. Zur Sonderaustattung des 007-DB5 sind unter anderem zwei Browning-MGs (Kaliber 30, hinter den vorderen Blinkern), ausfahrbare Klingen in den Zentralverschlüssen, eine ausfahrbare kugelsichere Rückweand, ein Funktelefon, eine Radaranlage mit Verfolgungsschirm, einen Schleudersitz auf der Beifahrerseite, Ölspray hinter den Rücklichteinheiten, Krähenfüße (die aus der Rücklichteinheit geworfen werden konnten), Wechselnummernschilder vorn und hinten,… Weitere Dienstfahrzeuge waren u.a. Lotus Esprit, Sunbeam Alpine, Aston Martin DBS, V12 Vanquish, DB 10m V8 Volante und V8 Vantage, BMW Z3, 750iL und ein zum Cabriolet umgebauter Toyota 2000 GT. Herrlich auch die Verfolgungsjagd im Citroen 2CV im Film „In tödlicher Mission“ und in „Der Spion, der mich liebte“ die Unterwasserszene mit dem Lotus Esprit. Alle James Bond-Filme von „Dr. No“ bis „Spectre“ befinden sich natürlich auf der Festplatte.

 

 

Natürlich gibt es jede Menge weitere Filmfahrzeuge, von denen das eine oder andere für manchen eher in die Top 10 gehört hätte. Dazu gehören z.B.

 

-          der 1959er Cadillac Miller-Meteor Ambulance aus dem Film „Ghostbusters“

-          der 1969er Dodge Carger aus „Ein Duke kommt selten allein“

-          der 1961 Ferrari 250 GT Spyder California aus „Ferris macht blau“

-          der 1966er Alfa Romeo Spider 1600 Duetto aus „Die Reifeprüfung“

-          der 1982er Pontiac Trans AM aus der Serie „Knight Rider“

-          der Ferrari 308 GTS aus der Serie „Magnum“

-          der 1986er Ferrari Testarossa aus der Serie „Miami Vice“

-          der 1962er Ford Anglia 105E Deluxe aus „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“

-          der 1966er Jaguar E-Type aus „Jerry Cotton – Der Tod im roten Jaguar“

-          der 1983er Opel Manta GT/E aus „Manta, Manta“

-          der Trabant 601 aus „Go trabi Go“

-          der 1974er Ford Gran Torino aus der Serie “Starsky & Hutch”

-          der 1966er Ford Thunderbird convertible aus „Thelma and Louise“

-          der 1977er Pontiac Firebird Trans Am Coupé aus „Ein ausgekochtes Schlitzohr“

 

-          der 1983 GMC Ventura aus der Serie „A-Team“

22.08.2018

Bei der Arbeit an einem Fotobuch über das Leben meiner Eltern waren auch zahlreiche Fotoalben und Dia-Kästen durchzusehen. Eine spannende Sache und ein Blick in die eigene Geschichte. Dabei gab es auch einige Fotos mit diversen Fahrzeugen, wenn auch weniger als erhofft. Das Fahrzeug, das am häufigsten zu sehen war, ist der erste Käfer meines Vaters, gleichzeitig auch sein erstes Auto. Die junge Frau, die aus dem geöffneten Faltdach gerade die Landschaft beobachtet, war seine damalige Freundin - mit der er mittlerweile seit über 50 Jahren verheiratet ist. Ganz nebenbei ist sie auch meine Mutter.

20.08.2018

Oldtimer Markt, MOTOR KLASSIK, Auto Bild Klassik, Classic Cars, Auto Classic – was ist das beste Oldtimermagazin?

 

In den letzten Jahren hat das Angebot an Fachzeitungen im Bereich Oldtimer deutlich zugenommen. Neben weiteren eigenständigen Magazinen gibt es auch diverse Ableger zu bestimmten Fahrzeugen. Die fünf aus meiner Sicht wichtigsten Magazine stelle ich hier mal vor. 

  

1.      OLDTIMER MARKT

 

·         Verlag:

VF Verlagsgesellschaft Mainz

·         Hauptzeitung:

-

·         Preis Einzelheft / Jahresabo:

3,90€ / 44,30 €

·         Ausgaben pro Jahr:

12

·         Auflage:

108.793 (IVW 2/2017)

·         Am Markt seit:

1980

·         Ableger:

 

Oldtimer Praxis, Oldtimer Traktor, British Classic, Last & Kraft, American Classics

·         Sonderausgaben:

2 x jährlich

·         Positiv:

 

Breitgefächerte Berichterstattung, vom Vorkriegsfahrzeug bis zum Youngtimer, Motorräder; Fahrzeuge überwiegend im „normalen“ Preissegment; Berichte neben den großen Events auch über kleinere Veranstaltungen, Reportagen über Museen oder über Personen wie früherer Automobildesigner,   sehr umfangreicher Terminkalender europaweit, sehr großer Kleinanzeigenmarkt. Sehr informativ gut recherchierte und tiefergehende Berichte, hohe Fachkompetenz; guter übersichtlicher Aufbau.

·         Negativ:

Nach langer Suche nichts gefunden

·         Fazit:

Das von der Themenauswahl und vom Inhalt her umfangreichste Fachmagazin, gleichzeitig auch das günstigste. Uneingeschränkt empfehlenswert.

·         Daumen:

CCCCCC

 

 

2.      MOTOR KLASSIK

 

·         Verlag:

Motor Presse Stuttgart

·         Hauptzeitung:

auto motor und sport

·         Preis Einzelheft / Jahresabo:

4,80 / 56,00€

·         Ausgaben pro Jahr:

12

·         Auflage:

68.251 (IVW 2/2017)

·         Am Markt seit:

1984

·         Ableger:

YOUNGTIMER, Motorrad Classics

·         Sonderausgaben:

unregelmäßig

·         Positiv:

Sehr gute Fotostrecken, Berichte über seltene (und teure oder unbezahlbare) Fahrzeuge, die man selten zu sehen bekommt; hohe Fachkompetenz; guter übersichtlicher Aufbau; monatliche Klassikerpreise von mehr als 2000 Modellen.

·         Negativ:

Einseitige Berichterstattung bei Veranstaltung – Beschränkung auf Top-Events mit prominenter Beteiligung, Sponsoren aus der Automobilindustrie oder eigene Veranstaltungen; Prominente, die teils nichts mit Oldtimern zu tun haben, werden zu sehr hervorgehoben. Der Porsche 911 in diversen Varianten ist ein zu häufig wiederkehrendes Modell. Hoher Preis.

·         Fazit:

Die zwar einseitige, aber dennoch interessante Beschränkung auf überwiegend Hochpreisklassiker und Top-Events mit hervorragenden Fotostrecken macht es ebenfalls sehr empfehlenswert.

·         Daumen:

CCCCCC

 

 

3.      AUTO BILD KLASSIK

 

·         Verlag:

Axel Springer Verlag

·         Hauptzeitung:

Auto Bild

·         Preis Einzelheft / Jahresabo:

4,40€ / 57,60€

·         Ausgaben pro Jahr:

12

·         Auflage:

77.930 (IVW 2/2017)

·         Am Markt seit:

2007

·         Ableger:

 

·         Sonderausgaben:

 

·         Positiv:

Die „Auto Bild Klassik“ bietet eine breit gefächerte Themenauswahl. Es wird über Veranstaltungen berichtet (nicht nur über eigene), regelmäßiger Händlercheck, rund 3000 Old- und Youngtimerpreise, Reportagen über Personen der Automobilgeschichte, einen (noch) nicht so üppigen Fahrzeugmarkt, Infos zu neuen Büchern und Modellautos, eine Zeitliste in die Automobilgeschichte.

·         Negativ:

Manchmal sind die Seiten ein wenig zu bunt und unübersichtlich aufgebaut.

·         Fazit:

Inhaltlich nicht ganz so üppig wie der Marktführer „Oldtimer Markt“, aber dennoch auf jeden Fall empfehlenswert.

·         Daumen:

CCCCC

 

 

4.      DIE AUTOZEITUNG CLASSIC CARS

 

·         Verlag:

Bauer Verlag

·         Hauptzeitung:

AUTO Zeitung

·         Preis Einzelheft / Jahresabo:

3,90€ / 47,88€

·         Ausgaben pro Jahr:

12

·         Auflage:

42.165 (IVW 2/2017)

·         Am Markt seit:

2011

·         Ableger:

 

·         Sonderausgaben:

 

·         Positiv:

Auch gibt es eine breit gefächerte Themenauswahl, gute Reportagen und Fahrberichte. Themen wie Filmautos sorgen für Abwechslung. Wie in zwei anderen Magazinen gibt es eine Preisübersicht, jedoch ist sie mit 600 Modellen deutlich kleiner. Auch der Kleinanzeigenmarkt ist (noch) nicht sehr umfangreich. Es gibt einen kleinen Terminkalender, einige durchaus regionale Veranstaltungen werden immer wieder besonders hervorgehoben.

·         Negativ:

Wenige Veranstaltungsberichte insgesamt.

·         Fazit:

Auch die „Classic Cars“ kann nicht an den Markführer „Oldtimer Markt“ heranreichen, ist aber eine interessante Ergänzung und daher ebenfalls empfehlenswert.

·         Daumen:

CCCC

 

 

5.      AUTO CLASSIC

 

·         Verlag:

GeraMond Verlag

·         Hauptzeitung:

-

·         Preis Einzelheft / Jahresabo:

4,20€ / 22,68€

·         Ausgaben pro Jahr:

6

·         Auflage:

41.706 (IVW 2/2017)

·         Am Markt seit:

2006

·         Ableger:

 

·         Sonderausgaben:

2 x jährlich

·         Positiv:

Wie auch die anderen Fachmagazine bietet die Auto Classic einen breiten Überblick über das Geschehen. Ein Vergleich von NSU Prinz 4 vs. Trabant 601, 80 Jahre VW-Werk (mit Portraits vom 56er, 61er und 71er Käfer), eine Kaufberatung vom Suzuki LJ80 oder vom Jaguar XJ12 Coupé, dazu Reporten zum Concorso d’Eleganza Villa d’Este und kleinere Berichte zu verschiedenen anderen Veranstaltungen. Es gibt eine Story zur geplanten Neuauflage des „Werner-Rennens“, das Jubiläum „130 Jahre Funkwellen- die Historie des Autoradios“, die Rubrik „Service und Werkstatt“ und viele kleine aktuelle Infos – die Auto Classic muss sich hinter der Konkurrenz nicht verstecken.

·         Negativ:

Erscheint nur alle zwei Monate, könnte mehr Inhalt vertragen.

·         Fazit:

Mehr Inhalt wäre wünschenswert, aber insgesamt gut gemacht, irgendwo zwischen „Die Autozeitung Classic Cars“ und der „Auto Bild Klassik“.

·         Daumen

CCCC

 

 

Ich habe seit vielen Jahren die „Oldtimer Markt“ und die „MOTOR KLASSIK“ im Abo, mein Oldtimerfreund Rolf die „Auto Bild Klassik“, so dass wir die Ausgaben jeweils austauschen. Die „Auto Classic“ und die „Classic Cars“ sind auch interessant, jedoch wären alle Zeitschriften ein wenig viel, da sich zu viele Themen überschneiden. „Auto Bild Klassik“, „Classic Cars“ und „Auto Classic“ ähneln sich stark, während die „Oldtimer Markt“ zusätzlich auch klassische Motorräder berücksichtigt und die „MOTOR KLASSIK“ den Hochpreisbereich der Klassiker und Oldtimer-Veranstaltungen bedient. Die „Oldtimer Markt“ hat den größten Informationswert und ist nicht umsonst Marktführer, die „MOTOR KLASSIK“ die speziellen Themen. Bei den anderen drei Magazinen ist es schlichtweg Geschmackssache, wobei die „Auto Classic“ nur 6 x jährlich erscheint. So unterschiedlich sie sind: Meine Favoriten sind und bleiben die „Oldtimer Markt“ und die „MOTOR KLASSIK“; gleich dahinter die „Auto Bild Klassik“. Aber das ist nur (m)eine subjektive Betrachtungsweise. Bei interessanten Berichten landet dann auch eine der anderen Magazine auf dem Tisch.