Bugatti Typ 57 "Aérolithe" (Rekonstruktion)

 

Der ursprüngliche "Aérolithe" wurde 1935 nach den Entwürfen von Ettore Bugatti's Sohn Jean gebaut und im Oktober des gleichen Jahres auf der Automobilausstellungen in Paris und London präsentiert. Anschließend wurde das Fahrzeug laut Aussagen ehemaliger Bugatti-Mitarbeiter zerlegt und anschließend verschrottet. Einige wenige Teile wurden 1936 für den ersten, von Lord Rothschild georderten Bugatti Typ 57 "Atlantic" verwendet.

 

Seit 1996 beschäftigte sich der Initiator des Projektes "Aérolithe-Prototyps", Dr. Peter Borstel, mit der Idee des Nachbaus. Selbst besaß (und besitzt) er ein Bugatti Typ 44 Cabriolet. Entstanden ist der "Aérolithe" dann vor einigen jahren in der Dissener Restaurierungsfirma "Carismatic Classic Car" von Hero Alting. Dieser hatte zuvor u.a. einen Typ 57 restauriert. Aufgebaut wurde der Nachbau auf einem Typ 57 Fahrgestell. Dieses war komplett ausgestattet mit Motor, Getriebe, Achsen, Lenkung, Kühler, Spritzwand, Armaturenbrett mit Instrumenten und Benzintank. Das Fahrgestell wurde verkürzt und weitere Umbaumaßnahmen erfolgten.

 

2006 konnte Dr. Borstel dann mit dem vollendeten "Aérolithe" am internationalen Bugatti-Treffen in Ibbenbüren teilnehmen. Aber auch auf der techno Classica Essen 2006 und den "Wings & Wheels" am FMO Greven konnte der Wagen bewundert werden.

 

Fotos: Bugatti-Treffen Ibbenbüren, 2006