Automobilsammlung Volkswagen Osnabrück (ehemals Fahrzeugsammlung Karmann)

 

Nach dem Ende der über 100-jährigen Geschichte des Osnabrücker Karosseriebauers Karmann wurde 2009 der größte Teil der alten Wilhelm Karmann GmbH von der Volkswagen AG übernommen. Seit 2011 laufen in Osnabrück wieder Autos vom Band, aktuell sind dies das Golf Cabriolet, der Porsche Cayman und Porsche Cayenne. Demnächst gesellt sich laut aktuellen Presseberichten möglicherweise auch der VW Tiguan dazu bzw. löst derzeit hier gebaute Modelle ab. Außerdem hat Volkswagen auch die frühere Karmann-Fahrzeugsammlung übernommen.

 

Im April und im Oktober 2015 hat die Oldtimer IG Osnabrück zusammen mit einigen Freunden das neue Osnabrücker Volkswagenwerk besichtigt. Unter der sachkundigen Führung ging es durch fast alle Bereiche des Werkes. Vom Werkzeugbau ging es durch das Presswerk mit seinen gewaltigen 1.000-Tonnen-Pressen zum Karosseriebau. Dort waren wenige Mitarbeiter zu sehen, Hightech-Roboter beherrschten hier das Bild. Weiter ging es in die Montage. Hier kamen die fertig lackierten Golf Cabriolets und Porsche Cayman an und wurden vervollständigt. Zum Schluss landeten wir bei den fertigen Fahrzeugen und der Endkontrolle. Die Hoffnung, dass nun jeder einen Schlüssel für seinen persönlichen Porsche Cayman erhielt, wurde leider nicht erfüllt.

 

Nach der Werksführung ging es in den öffentlichen Teil der Automobilsammlung, was uns Oldtimer-Freunde naturgemäß besonders interessierte. Hier durfte auch wieder fotografiert werden. was ich entsprechend nutzte. Dabei bekam ich zwei verschiedene Ausstellungen zu sehen. Während im April ausschließlich Fahrzeuge des Volkswagenkonzerns aus der Nachkriegszeit zu sehen waren, standen im Oktober auch mehrere Adler und der einzig verbliebene Hanomag Partner in der Halle. Auch einige Konzernfahrzeuge waren ausgetauscht worden und mehrere Karmann-Studien fanden sofort das Interesse unserer Gruppe.

 

Nachfolgend nun die Fotos und Beschreibungen der Fahrzeuge, die es bei unseren Besuchen des Osnabrücker Volkswagenwerkes und der Automobilsammlung zu sehen gab. Im Werk selbst durfte man aus verständlichen Gründen nicht fotografieren. Dabei gab es abseits der Automobilproduktion eine witzige Szene, von der ich gerne ein Foto geschossen hätte. An einer Wand lehnte ein Fahrrad mit der Beschriftung „Werksfeuerwehr“. Ich hoffe, dass dies nicht das einzige Feuerwehr-Fahrzeug des VW-Werks ist…

Im Oktober 2016 war ich ein weiteres Mal mit der Oldtimer IG Osnabrück im Osnabrücker Volkswagenwerk und in der Automobilsammlung. Wieder waren einige Fahrzeuge ausgetauscht oder umgestellt worden. Die Fahrzeuge habe ich in den nachfolgenden Beschreibungen ergänzt. Bei diesem Termin erfuhr ich, dass im Herbst 2016 der öffentliche Bereich um eine weitere Halle ergänzt wird und in Zukunft rund 40 weitere Fahrzeuge ausgestellt werden können. Es lohnt sich also, ein weiteres Mal zu kommen.

Starten wir mit dem Wagen, der den Namen „Karmann“ weltberühmt machte. Wilhelm Karmann jun. bat Anfang der 50’er Jahre seinen Freund Luigi Segre, Inhaber der Carozzeria Ghia in Turin, einen offenen Sportwagen auf Käfer-Basis zu entwerfen. Heraus kam dabei aber – zunächst – ein elegantes Coupé. Dieses überzeugte nicht nur Wilhelm Karmann jun., sondern auch Volkswagen-Chef Heinrich Nordhoff. Der Bau des Coupés wurde beschlossen und das Fahrzeug durfte sogar den Namen der beiden Initiatoren tragen: Karmann Ghia. Auf den nachfolgenden Fotos ist der Prototyp des Typ 14 von 1953 zu sehen.

Doch die Geschichte Karmanns begann ja nicht erst in den fünfziger Jahren mit dem Karmann Ghia. 1901 übernahm Wilhelm Karmann den Osnabrücker Stellmacherbetrieb Christian Klages, der damals noch Kutschen baute. Auch Karmann baute zunächst überwiegend Kutschen, so beispielsweise auch diesen Karmann Jagdwagen aus dem Jahr 1909. Das ausgestellte Fahrzeug ist jedoch ein später entstandener Nachbau. Karmann erkannte jedoch früh die Zukunft des Automobils und schon bald baute er Karosserien für Dürkopp, Opel und andere Hersteller. 

Zum größten Kunden entwickelten sich in den dreißiger Jahren die Frankfurter Adler-Werke. Im Gegensatz zum April-Termin waren im Oktober mehrere diese eleganten Vorkriegs-Cabriolets ausgestellt.

 

Der einstige Frankfurter Automobilhersteller war vor dem Zweiten Weltkrieg bei der Automobilproduktion die Nummer 3 in Deutschland nach Opel und der Auto Union. Zahlreiche Adler-Modelle liefen in Osnabrück als Cabrio vom Band.

Eines dieser Modelle war das Adler Primus Cabriolet. Es wurde von 1932-1933 noch im früheren Werk an der Martinistraße gebaut. Die Zahl der hier gebauten Adler ist leider nicht bekannt.  Im Gegensatz zu seinem frontgetriebenen Schwestermodell Trumpf hatte der Primus einen Heckantrieb. Der Vierzylinder-Reihenmotor hatte 1.500 ccm Hubraum und 32 PS. Damit erreichte er 90 km/h. Als Meisterleistung werden Konstruktion und Ausführung des absolut wasserdichten Klappverdecks gefeiert; sogar zarte Frauenhände können es problemlos öffnen und schließen. Der Adler Primus hat eine hydraulische, auf alle vier Räder wirkende Fußbremse und ein nicht synchronisiertes Viergang-Getriebe, dass nach aufmerksamen Zwischengas verlangt. Der Preis dieses 1932 gebauten Adler Primus betrug damals 4.300 Reichsmark. 

 

Dass eine strömungsgünstige Karosserie einen wesentlichen Vorteil bedeutet, erkannte die Automobilindustrie bereits Ende der dreißiger Jahre. Ein Ergebnis war der Adler 2,5 Liter „Autobahn“ (Typ 10). Diese Bezeichnung war damals mit dem Aufkommen der ersten Autoschnellstraßen populär geworden. Wie schon bei anderen Modellen bekam Karmann nun den Auftrag, vom Adler 2,5 Liter zwei offene Varianten zu entwickeln, ein zwei- und ein viersitziges Cabrio. Beide Fahrzeuge wurden von 1937 bis 1940 in Osnabrück gebaut, während die Limousine bei Ambi-Budd in Berlin entstand. Der Adler 2,5 Liter hatte einen Reihen-Sechszylinder mit 2.494 ccm Hubraum und 58 PS. Von allen Varianten entstanden 5.295 Einheiten. Der Preis für das Cabriolet betrug damals 5.950 Reichsmark.

Das Adler Diplomat Cabriolet war ein repräsentatives und beeindruckendes Fahrzeug und brauchte sich hinter vergleichbaren Fahrzeugen von Mercedes, Horch oder Wanderer nicht zu verstecken. Das rot/schwarze Cabriolet aus der Automobilsammlung gehört auch heute noch zu den schönsten Fahrzeugen, die in Osnabrück hergestellt wurden. Neben dem damals 8.000 Reichsmark teuren  Cabriolet entstanden bei Karmann zwischen 1936 und 1938 auch die Limousinen. Der Diplomat hat einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 2.916 ccm Hubraum und 60 PS, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h reichte. Das Fahrzeug der Sammlung stammt aus dem Jahr 1937. Neben den ausgestellten Fahrzeugen wurden u.a. auch die Adler Trumpf Junior Limousine und das dazugehörige Cabriolet in den dreißiger Jahren in Osnabrück gebaut. 

Aus der frühen Nachkriegszeit stammt der Hanomag Partner. Hanomag war bereits vor dem Krieg ein wichtiger Kunde Karmanns. So wurde in Osnabrück z.B. der Hanomag Garant in verschiedenen Karosserie-Varianten gefertigt. Mit dem Partner wollte Hanomag in der Nachkriegszeit auf dem Pkw-Markt wieder Fuß fassen, doch das Echo bei Presse und Besuchern 1951 auf der Frankfurter IAA war geteilt. Daraufhin stoppte Hanomag das Projekt.  Bis auf das in der Sammlung ausgestellte Fahrzeug wurden alle anderen zehn Prototypen verschrottet. Der Wagen hat einen Dreizylinder-Zweitaktmotor mit 697 ccm Hubraum und 28 PS Leistung. Vorne konnten drei Personen nebeneinander sitzen, dahinter war Platz für den noch kleinen Nachwuchs.

1950 stellt Auto Union die Limousine der DKW Meisterklasse vor. Im August des gleichen Jahres beginnt Karmann mit dem Bau des viersitzigen Cabriolets. Bis Ende 1952 werden über 5.000 Exemplare dieses Autos ausgeliefert. Das Fahrzeug hat einen Zweizylinder-Zweitaktmotor mit 684 ccm Hubraum und kostete 7.730 DM. 

 

Das rote Modell ist ein DKW Sonderklasse Luxuscabrio von 1953. Der Name ist Programm: Das zweisitzige Luxuscabrio mit Lenkradschaltung und exklusiver Innenausstattung gehört schnell zu den Lieblingsautos der Deutschen und ist die Fortschreibung der Meisterklasse. Von 1953 bis 1955 baut Karmann 625 Exemplare für Auto Union.

Bereits 1949 präsentierte Volkswagen das von Karmann entwickelte Typ 1 1200 Cabriolet. Das viersitzige Cabrio war von Karmann in Eigenregie entwickelt worden und VW-Chef Heinrich Nordhoff gezeigt worden. Wilhelm Karmann sen. hatte dazu 1948 einen Käfer gekauft und umbauen lassen. Nordhoff konnte von einer Serienfertigung überzeugt werden. Parallel dazu hatte die Firma Hebmüller ein zweisitziges Cabrio entwickelt, von dem jedoch aufgrund eines Großbrandes im Hebmüller-Werk in Wülfrath 1949 nur 696 statt der geplanten 2.000 Exemplare gebaut wurden. Das bei Karmann in Osnabrück gebaute Käfer Cabriolet wurde zur Legende und bis 1980 in den verschiedenen Entwicklungsstufen (als 1200, 1300, 1500, 1302 und 1303) insgesamt 330.281 mal gebaut. 

Das Volkswagen Käfer Cabriolet 1303 war die letzte Stufe des legendären Cabrios. 1973 wurde der VW 1303 eingeführt und sofort wurde er von der Firma Karmann in der offenen Version gebaut. Am 10.01.1980 ging die letzte Käfer Cabrio-Rohkarosserie mit der Produktionsnummer 331.847 aufs Band. Von 1949 bis 1980 rollten für die Produktion annähernd 50.000 Eisenbahnwaggons voller Material mit einem Gesamtgewicht von immerhin 210.000 Tonnen nach Osnabrück.

Dieses Coupé stammt aus der Frühzeit des Karmann Ghia. 1955 begann die Produktion des Coupés, 1957 die des Cabriolets.  Diese frühen Modelle sind an unterschiedlichen Details zu erkennen. So haben sie u.a. kleine Blinker vorne und hinten und auch die Lufteinlassöffnungen sind deutlich kleiner als bei späteren Modellen, die Außenspiegel sind noch sehr filigran. Auch befindet sich noch keine Klappe für den Tankverschluss an der äußeren Karosserie.

Karmann baute den Ghia nicht nur im Osnabrücker Werk, rund 18.000 Coupés wurden in den Jahren 1961 bis 1972 auch bei Karmann Ghia do Brasil in Sao Paulo gefertigt. Davon ist aktuell ein Fahrzeug in der Osnabrücker Automobilsammlung zu sehen. Dieses bei Karmann Ghia do Brasil gefertigte Typ 14 Coupé weist im Vergleich zu seinem Osnabrücker Pendant einige bemerkenswerte Abweichungen auf: Während in Osnabrück die großen Rückleuchten vom Typ 3 Einzug hielten, wurden in Brasilien die kleineren Typ 3-Leuchten eingebaut – sie geben dem Heck einen eigenständigen Charakter. Die anderen Stoßstangen fallen erst auf den zweiten Blick auf: Die Exportstoßstangen, die abweichenden Embleme und feine Unterschiede beim Chromzierrat.

 

 

Das hier ausgestellte Coupé hat keine Heizung. sie war in Brasilien nur optional lieferbar. Unter der Haube im Heck steckt der bekannte 44 PS leistende Boxermotor mit 1.493 ccm.

Auch das Karmann Ghia Cabriolet wurde in Brasilien gefertigt, allerdings nur in einer sehr kleinen Stückzahl: Nur 177 Exemplare entstanden bei Karmann Ghia do Brasil. Auch hier gibt es Unterschiede zum deutschen Gegenstück. Wie das Coupé hatte es andere Rückleuchten, andere Embleme und Export-Stoßstangen. Das Verdeck war bei diesen 177 Cabriolets ungefüttert und konnte damit vollständig versenkt werden.

Im Laufe der Jahre veränderte sich das Karmann Ghia Coupé nur leicht. Die Grundlinie blieb immer erhalten, aber Anbauteile wie Stoßstangen, Blinker und Lufteinlässe in der Front wurden immer größer – nicht unbedingt schöner. Aber Sicherheitsaspekte konnte man auch früher nicht einfach ignorieren. Dieses Coupé lief am 31.07.1974 in Osnabrück vom Band und beendet eine fast 20 Jahre andauerndes Kapitel deutsche Automobilgeschichte. Insgesamt 362.601 dieser bis heute unvergessenen Automobile sind für VW gebaut worden – ein Welterfolg. Kein anderes bei Karmann vom Band gelaufenes Auto hat die Geschichte und das Image von Karmann so entscheidend geprägt. Vom im gleichen Jahr auslaufenden Karmann Ghia Cabriolet wurden 80.881 Wagen gebaut.

Karmann baute nicht nur Autos, sondern hatte eine sehr kreative Entwicklungsabteilung. Immer wieder wurden Studien entwickelt, die den Fahrzeugen ein modernes Design geben sollte. Die nachfolgende Studie aus dem Jahr 1962, wieder eine Zusammenarbeit von Karmann mit Luigi Segre, zitierte zwar Elemente des Typ 14 Coupés, aber die großzügige Verglasung, die filigranen Dachpfosten und der Verzicht auf die klassische C-Säule waren sehr fortschrittlich.

Der Typ 14 war der „kleine“ Karmann Ghia, in den 60’er Jahren kam auf Basis des Typ 3 der „große“ Karmann Ghia hinzu. Dieses Typ 34 genannte Coupé war jedoch bei weitem nicht so erfolgreich wie der Typ 14. Gemeinsam mit einem Cabriolet wurde das Typ 34 Coupé 1961 auf der IAA präsentiert. Das Fahrzeug steht auf dem Chassis des Typ 3 (VW 1500) und hat selbstverständlich einen Boxermotor im Heck. Gegenüber dem „Ur-Karmann Ghia“ ist der Typ 34 14 cm länger geworden. Bis 1969 werden in Osnabrück 42.505 Einheiten des „großen“ Karmann Ghia gebaut.

Neben dem Entwurf für das Coupé gab es auch ein offenes Karmann Ghia Typ 34 Cabriolet. Auch das kam leider nicht über den Status eines Prototyps hinaus. Im Gegensatz zum „kleinen“ Karmann Ghia Cabriolet (Typ 14) ist das Verdeck voll versenkbar. Da die Verkaufszahlen als gering prognostiziert wurden, entstanden nur ein Dutzend dieser schicken Cabrios.

1965 wurde vom Typ 34 Coupé bei Karmann auch eine Schrägheckversion entworfen. Diese hatte eine große Heckklappe – im Gegensatz zum Typ 3 TL. Leider ging diese Version nie in Serie.

Die Firma Karmann hatte in der brasilianischen Industriemetropole ein weiteres Werk. Bei Karmann-Ghia do Brasil wurde der Karmann Ghia TC 145 entwickelt und ab 1970 ausschließlich für den südamerikanischen Markt gebaut. Im Heck des 2+2-sitzigen Fließheckcoupés mit großer Heckklappe arbeitete die auf 64 PS erstarkte 1600er-Maschine des Volkswagen Typ 3. In der fünfjährigen Bauzeit wurden insgesamt 18.119 Exemplare gebaut. Nur wenige Exemplare haben den Weg über den Atlantik nach Europa gefunden.

Die Firma Karmann war weltberühmte als Cabrio-Spezialist. nicht nur für Volkswagen wurde gebaut, auch BMW, MG, Jaguar, Renault, Audi, Ford, etc. zählten zu den Kunden der Osnabrücker. Immer wieder entwickelte Karmann auf Basis von Limousinen schicke Cabriolets. Die Meisten blieben jedoch im Prototypenstatus stehen. So auch dieses Volkswagen 411 Cabriolet von 1968.Hier lässt sich das Faltverdeck elektro-hydraulisch öffnen, die Heckscheibe aus kratzfestem Kunststoff lässt sich per Reißverschluss heraustrennen. Die große Karosserie mit hoher Gürtellinie war eine Herausforderung an die Stilisten: Der Schwung in der Seitenscheibe verleiht dem Cabrio Leichtigkeit – ein Detail, dass später beim Golf Cabrio zitiert wird. Aber der Aufwand zur Serienreife (Versteifung der großen Karosserie) erscheint zu groß, die erwartete Nachfrage zu gering.

Ebenfalls bei Karmann-Ghia do Brasil wurde der Volkswagen SP2 gebaut – und auch diesmal nur für den südamerikanischen Markt. Auch der SP2 basiert auf dem VW Typ 3. Die sportliche, wohlproportionierte ist ein völlig eigenständiger von Volkswagen do Brasil. Das aerodynamische Coupé erreicht mit einem leistungsgesteigerten Typ 3-Motor mit 65 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Zwischen 1972 und 1976 werden 11.123 Einheiten gebaut. Warum Volkswagen dieses sportliche Coupé nicht auf den europäischen Markt brachte, ist unverständlich.

Mit einem leichten Stoffdach und Korbsitzen versehen, sollte der „Jolly“ ein Freizeitmobil sein, dass die neue Urlaubslust der Deutschen und den Wunsch nach Mobilität miteinander verbindet. Das Design stammte wieder einmal von Ghia, gebaut wurde das Einzelstück bei Karmann in Osnabrück.

 

Auch der „Gipsy“  entstammte der wachsenden Spaßgesellschaft. Der offene Freizeitwagen basierte auf dem gekürzten Fahrgestellt des Typ 14, die Karosserie war aus GfK und hatte keine Türen. Die Designstudio wurde 1971 auf dem Pariser Automobil-Salon vorgestellt, ging aber nicht in Serie.

Immer wieder lässt Karmann neue Studien zu möglichen Käfer- oder Karmann Ghia-Nachfolgern entwerfen. Diese Designstudie ist wieder das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit der Carozzeria Ghia. Mit fester Gürtellinie, eine glattflächigen Front mit integrierten Scheinwerferabdeckungen und einem flachen, betont gradlinigen Heck wirkt der Karmann Ghia Typ 1 von 1965 bemerkenswert modern – und leugnet nicht seine italienische Identität. Das Äußere lässt eine starke Motorisierung vermuten: Angetrieben wird die Studie jedoch von einem 1200 ccm-Boxermotor mit 34 PS aus dem Käfer.

Das Konzept, die Keilform – der Karmann Cheetah hat eindeutig italienische Wurzeln. Die 1970 von Giorgio Giugiaro entworfene Studie wurde 1971 auf dem Genfer Autosalon präsentiert, blieb aber eine Studie.

Immer wieder wurden in Osnabrück Studien auf verschiedenen Fahrzeugen konzipiert. Dazu gehörte auch die 1973 auf einem Audi 80 entstandene Designstudie Pik-As.  Auch dieser Entwurf stammte aus der Feder von  Giorgio Giugiaro und seiner Firma Italdesign. Viele seiner Stilelemente waren neu – walzenförmige Instrumententräger und Bedieneinheiten, abknöpfbare Türtaschen für den Einkauf. Eine neue Idee waren auch die in der Karosserie verankerten Türschlösser, die verhindern sollten, dass bei einem möglichen Seitenaufprall die Tür aufspringt.

Zwischen 1949 und 1980 baute Karmann das Volkswagen Käfer Cabriolet. Doch mit der Produktion des VW Golf gab es auch erste Überlegungen, mit einem Golf Cabriolet das Käfer Cabrio abzulösen. 1976 präsentierte Karmann VW-Vorstand eine Cabrio-Variante. Der Prototyp enthält keinen Überrollbügel. Doch die spätere Serienversion enthält den Bügel – was besonders unter Käfer-Cabrio-Freunden zu dem spöttischen Begriff „Erdbeerkörbchen“ führte.

Nachfolgend links ein Golf Typ A1C Cabriolet aus dem Jahr 1986. Zwischen 1979 und 1993 wurden rund 389.000 Einheiten gebaut. 1983 präsentiert Volkswagen den Golf II. Das Cabrio wird aber weiterhin bei Karmann auf Basis des Golf I gebaut. 1987 gab es ein umfangreiches Facelift („Große Produktaufwertung“). Rechts ein Golf Typ A1/A2c GP Cabriolet aus dem Jahr 1993, dem letzten Produktionsjahr.

Der Scirocco I war der Nachfolger des Karmann Ghia. 1974 endete die Ära des sportlichen Käfers. In Wolfsburg hatte der Golf die Nachfolge des Käfers als Volkswagen im wahrsten Sinne des Wortes angetreten (wobei der Käfer 1200 noch bis 2003 in Mexiko gebaut wurde) und passend gab es wieder einen sportlichen VW: den VW Scirocco I. Er war in jeder Hinsicht eine Revolution: Er besitzt Frontantrieb, wassergekühlte, leistungsstarke Motoren und eine hochmoderne Karosserie mit Heckklappe. Wie beim Karmann Ghia stammt auch der Entwurf aus Italien. Neben dem ersten Golf hat Giorgetto Giugiaro auch das Blechkleid des Scirocco entworfen. Insgesamt verlassen bis 1981 exakt 504.153 Exemplare die Karmann Werkshallen. Hier ein grüner Scirocco TS aus dem Jahr 1974 und ein Modell von 1981.

Parallel zum Golf II wird auch der Nachfolger des Scirocco I entwickelt. Doch das Design des um 16,5 cm verlängerten Nachfolgers entsteht diesmal nicht in Italien, sondern im hauseigenen Wolfsburger Studio. Bei der Entwicklung der Karosserie steht ein besonders geringer Luftwiderstand im Fokus, im Fond haben nun zwei Erwachsene deutlich mehr Platz. Und schneller können sie auch unterwegs sein: Mit 139 PS im Scirocco 16V erreicht man eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Bis zum Produktionsende 1992 laufen in Osnabrück 291.497 Fahrzeuge von den Bändern. Dieses Fahrzeug ist eines der letzten gebauten Exemplare von 1992.

Und wieder eine Cabrio-Studie. Nachdem die Stufenheckvariante des Golf I, der Jetta, auf den Markt kam, präsentierte Karmann eine Cabrio-Variante. Sie ähnelt natürlich dem Golf, hat aber einen beachtlichen Kofferraum, der sich bequem erreichen lässt. Die Studie erreichte aber nie die Serienreife.

Auch der Zuffenhausener Sportwagenhersteller Porsche gehörte seit den sechziger Jahren zu den Kunden der Osnabrück. 13.730 Einheiten des Porsche 356 B Hardtop Coupés werden von 1961 bis 1965 bei Karmann gebaut. Die ersten Modelle haben noch ein abnehmbares Dach; doch dann bekommt der 356 B ein sogenanntes festes Hardtop, das mit der übrigen Karosserie verschweißt ist. Von dem bei Porsche selbst gebauten Coupé unterscheidet sich diese Variante durch die sehr große Heckscheibe und die flachere Dachlinie.

Nach dem großen Erfolg der Modellreihe 356, für die Karmann das Hardtop-Coupé gebaut hat, kommt im Juni 1967 der Porsche 912. Karmann fertigt für Porsche Karosserien für den 911 und für die Version 912, die sich auf den ersten Blick vom 911 kaum unterscheidet. Aber: Im Gegensatz zum 911 mit einem Sechszylinder-Motor hat der 912 den kleinen 1600er-Vierzylinder des Porsche 356 C mit 90 PS im Heck. Von 1967 bis 1971 fertigt Karmann insgesamt 21.778 Einheiten der beiden Modellreihen.

Mit dem Porsche 914 trifft Volkswagen in Zusammenarbeit mit Porsche und Karmann mitten ins Herz sportlich ambitionierter Autofahrer; die IAA-Premiere 1969 wird zum Volksauflauf. Der Mittelmotor-Sportwagen wird mit Vierzylinder- und Sechszylinder-Boxermotoren angeboten, die zwischen 80 und 110 PS leisten. Sämtliche Vierzylinder-Modelle laufen bei Karmann vom Band, der Sechszylinder wird bei Porsche gebaut, Karmann liefert die dazugehörigen Karosserien. Zwischen 1969 und 1975 baut Karmann knapp 120.000 Karosserien für beide Modelle.

Von 1997 bis 2006 baute Karmann im Werk Rheine Cabriolets für Audi. Doch bereits  1969 hatte Karmann einen Audi „aufgeschnitten“ und aus dem 1968 von Audi präsentierten 100 C1 ein elegantes viersitziges Cabrio gefertigt. Das Audi 100 Cabriolet bot vier Passagieren Platz und besitzt bereits ein elektro-hydraulisches Verdeck. Leider blieb es bei diesem Prototypen. Erst viele Jahre später baute Karmann erfolgreich Cabriolets auf Audi-Basis.

Im Karmann-Werk in Rheine wurde das Audi 80 B4 Cabriolet zwischen 1997 und 2000 gefertigt. Das Cabriolet wurde von Audi bereits 1991 präsentiert und gebaut. 1997 ging es bei Karmann weiter. Rohbau, Lackierung und Fertigmontage der Cabriolets fanden vollständig in Rheine statt. Mit der Verlagerung wurde auch die Optik an das neue Modell A4 angepasst. Am 27.07.2000 verließ das letzte Audi 80 B4 Cabriolet das Werk in Rheine. Das ausgestellte Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1999.

Der VW Corrado ist der zu Zeiten seines Produktionsstarts sportlichste und leistungsstärkste Volkswagen. Ursprünglich als Nachfolger für den Scirocco II gedacht, wurde er dann jedoch parallel gebaut. Das Sportcoupé war sogar mit einem Sechszylindermotor erhältlich. An der Entwicklung und Konstruktion ist maßgeblich Karmann beteiligt. Für den technisch und qualitativ anspruchsvollen 2+2-Sitzer sind neue Fertigungsstraßen und Kontroll- und Messeinrichtungen notwendig. Bis zur Produktionseinstellung 1995 werden bei Karmann 97.521 Fahrzeuge gebaut.

Von der zweiten Golf-Generation wurde kein Cabriolet entwickelt. Das Golf I Cabriolet lief weiterhin in Osnabrück vom Band. Als der Golf III in Wolfsburg präsentiert wurde, gab es 1993 auch passend dazu das neue Volkswagen Golf Typ A3C Cabriolet. Auch dieses Cabrio hatte einen fest integrierten Überrollbügel. Zwischen 1993 und 1997 werden 139.578 Einheiten gebaut. Das ausgestellte weiße Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1994.

Als der Golf IV erscheint, gibt es auch ein neues Cabriolet - zumindest optisch. Dank geschickter Eingriffe beim Design wird das Cabriolet eine neue Front und das Rückleuchtenlayout vom Golf IV, doch in Wirklichkeit ist das "neue" Cabrio ein Golf III. Vom Golf Typ A3/A4C Cabriolet werden bis 2001 bei Karmann 600.585 Einheiten gebaut. Mit diesem Modell endet zunächst die Geschichte des Volkswagen Golf Cabriolet. Das silberne Fahrzeug aus dem Jahr 2001 gehört zu diesen letzten Modellen.

Karmann war bekannt dafür, Cabrios auf verschiedensten Fahrzeugen zu entwickeln. Darunter war so manche Studie, die bedauerlicherweise nicht weiterverfolgt wurde. Dazu gehört sicherlich auch diese Studie für ein Volkswagen Polo GTI Cabriolet. Diese Studie wurde 2007 auf der Frankfurter IAA präsentiert. In das knapp geschnittene Stoffverdeck ist sogar ein Glas-Schiebedach integriert. Wie auch beim Golf Cabrio besitzt das Cabrio einen blitzschnell herausschnellenden Überrollbügel. Eine weitere Besonderheit ist das Softtop, das ohne Verdeckkastendeckel und Gestängeklappen auskommt, wodurch es mehr Platz im Innenraum gibt. Unter der Haube werkelt ein 150 PS starker 1,8-Liter-Vierzylindermotor.

Wenn man sich dieses Fahrzeug ansieht, fällt auf dem ersten Blick nichts Ungewöhnliches auf. Ein Karmann Ghia Cabriolet, ein frühes Modell. Wenn man jedoch in der Automobilsammlung davor steht, sieht die Sache etwas anders aus. Das Format unterscheidet sich erheblich vom Original – es ist ein Karmann Ghia Cabriolet Tretauto. Toll gemacht.

Nach der Insolvenz hat der Volkswagen-Konzern große Teile der Firma Karmann übernommen. Damit ist der Fortbestand Osnabrücks als Automobilstandort auf hoffentlich lange Zeit gesichert. Die lange Tradition des  Baus von Fahrzeugen für Volkswagen und Porsche geht somit weiter. Die neuesten Fahrzeuge in der Fahrzeugsammlung zeigen, was hier in Osnabrück seit 2010 geschaffen wird. Aktuell sind dies das Golf Cabrio, der Porsche Cayman und der Porsche Cayenne.

2011 ging es in Osnabrück mit dem Karosseriebau wieder los. Karmann baute einst hunderttausende Cabriolets für die Wolfsburger, nun produziert Volkswagen selbst in Osnabrück im früheren Karmann-Werk. Wieder rollt auf Basis des Golf die Cabrio-Variante vom Band. Doch das Golf 6 Cabriolet unterschiedet sich optisch in einem wesentlichen Punkt von seinen Vorgängern - der Überrollbügel ist verschwunden! Dessen Funktion übernimmt ein in Sekundenbruchteilen hochschnellender Überschlagschutz.

Das hier gezeigte Golf Cabriolet ist das erste Fahrzeug, das am neuen Volkswagen-Standort in Osnabrück am 17.03.2011 vom Band lief. Der damalige Bundespräsident Christian Wulff, der sich zuvor als Niedersächsischer Ministerpräsident stark für den Standort Osnabrück eingesetzt hatte, und der ehemalige VW-Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Winterkorn eröffneten die Produktion des Golf Cabriolet.

Dieses spezielle Golf GTi Cabrio Austria wurde 2013 von Volkswagen-Auszubildenden für das GTi-Treffen am Wörthersee entworfen. Unter der Haube der Studie steckt ein 2,0-TSI-Benzinmotor, dessen Leistung auf 333 PS gesteigert wurde

Neben dem klassischen Porsche 911 ist in den letzten Jahren auch der Boxster ein überaus erfolgreiches Roadster-Modell. Da die Zuffenhausener die Nachfrage nicht bewältigen konnten, wurde ab 2012 der schicke, offene Sportwagen eine Zeitlang auch in Osnabrück gebaut. Der in Mittelmotor-Bauweise gebaute Sportwagen leistet 265 PS und beschleunigt in 5,8 Sekunden auf 100 km/h. Ein langer Radstand, die nach vorne gezogene Windschutzscheibe und das geschlossen sehr flach verlaufende Verdeck unterstreichen die keilförmig gestreckte Silhouette. Das Dach öffnet und schließt in nur neun Sekunden – bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h.

Ein Auto mit einem Verbrauch von maximal einem Liter – davon träumt angesichts der Benzinpreise der Autofahrer. Mit dem XL1 brachte Volkswagen ein in limitierter Auflage entstandenes Ein-Liter-Auto auf den Markt. Beim XL1 handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid, der sowohl einen Elektro- wie auch einen Dieselmotor besitzt. Über eine Distanz von bis zu 50 Kilometern fährt der Zweisitzer rein elektrisch und damit emissionsfrei. Bei Bedarf schaltet sich ein 0,8 Liter kleiner Zweizylinder-TDi hinzu, der den XL1 auf bis zu 160 km/h beschleunigt und die Batterie wieder auflädt. Das Design folgt stringent den Gesetzen der Aerodynamik und erreicht mit einem cw-Wert von 0,189 und einer Höhe von nur 1.153 Millimetern neue Dimensionen. Seine Karosserie besteht größtenteils aus Carbonfaser-verstärktem Kunststoff (CFK). Das Ergebnis: nur 795 kg Leergewicht. So reichen dem XL1 8,4 PS, um mit einer konstanten Geschwindigkeit von 100 km/h über die Ebene zu gleiten. Von dem Zweisitzer entstanden seit 2013 rund 200 Fahrzeuge im Volkswagenwerk Osnabrück. Der Preis beträgt 111.000 Euro. Das Fahrzeug kann jedoch nur geleast werden. 

2012 wurde die zweite Generation des Porsche Cayman der Öffentlichkeit präsentiert. Wie der Vorgänger trägt auch das neue Modell des Mittelmotor-Sportlers sein Herz am rechten Fleck: Der 3,4-Liter-Boxermotor ist vor der Hinterachse eingebaut und leistet im Cayman S 325 PS. Das Basismodell verfügt über 2,7 Liter Hubraum und 275 PS. Der neue Cayman läuft seit 2012 im Werk Osnabrück vom Band. Seit März 2014 wird hier auch der 385 PS starke Cayman GT4 gebaut. Der ausgestellte gelbe GT4 verfügt über diesen Motor, der den Mittelmotor-Sportwagen in nur 4,4 Sekunden auf 100 km/h bringt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h. Gegenüber dem „normalen“ Cayman wurde die Karosserie des GT4 um 30 mm tiefergelegt, die Aerodynamik an Front und Heck optimiert und der mächtige Heckflügel aus Kohlefaser sorgt für den nötigen Abtrieb an der Hinterachse. Das variable Stoßdämpfersystem PASM regelt aktiv und kontinuierlich die Dämpferkraft – abhängig von der Fahrweise und von der Fahrsituation – für jedes einzelne Rad. Damit ist der GT4 sowohl für den Einsatz auf der Rundstrecke als auch für sportliche Straßenfahrten ausgelegt.

In der Automobilsammlung befinden sich überwiegend Fahrzeuge, bei denen die frühere Firma Karmann mit den Marken des Volkswagen-Konzerns zusammengearbeitet hatte. Mehr Fahrzeuge können aufgrund der zur Verfügung stehenden Fläche nicht gezeigt werden und  es ist verständlich, dass Volkswagen sich daher auf die o.g. Fahrzeuge beschränkt. Aber die Firma Karmann hat in ihrer über 100jährigen Geschichte natürlich auch mit anderen Herstellern erfolgreich zusammengearbeitet. Darunter waren Ford, BMW, Renault, MG, Mercedes-Benz und AMC und in der Vorkriegszeit Adler, Dürkopp, Opel.  Besonders die Adler-Werke, einst drittgrößter deutscher Automobilherstellern, gehörten zu den Herstellern, die die Qualitäten des Osnabrücker Karosseriebauers und Cabriolet-Spezialisten schätzten. Fahrzeuge aus dieser Zusammenarbeit gehörten ebenfalls zur einmaligen Karmann-Sammlung. Hoffen wir, dass es irgendwann einmal die Möglichkeit gibt, die gesamte Sammlung mit allen Fahrzeugen der Karmann-Historie, aber auch des Osnabrücker Volkswagenwerkes der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

 

Zu Zeiten der Firma Karmann standen die Fahrzeuge in der Sammlung und gelangten nie an die Öffentlichkeit. Volkswagen hingegen setzt immer wieder Fahrzeuge aus der Sammlung bei Klassiker-Veranstaltungen ein. Das ist eine gute Sache und vielleicht kommt auch irgendwann einmal das eine oder andere Fahrzeug zu einer Klassikerveranstaltung in Osnabrück. Vielleicht, wenn die Oldtimer IG Osnabrück wieder zu einer „Historischen Fahrt Rund um Osnabrück“ einlädt…