Einen Besuch der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf im Juni 2024 haben wir genutzt, um auch einmal die „Classic Remise“ aufzusuchen. Untergebracht ist diese in einem denkmalgeschützten Bauwerk aus dem Jahr 1930. Gebaut wurde es als Ringlokschuppen, in dem die Dampflokomotiven auf einer riesigen Drehscheibe in die jeweilige Garage eingeparkt und anschließend gewartet wurden. Irgendwann war die Zeit der Dampflokomotiven vorbei und das Bauwerk wurde nicht mehr genutzt. 2005 wurde es zu einem Ort für Oldtimer-Freunde umgebaut und beherbergt heute auf einer Fläche von 19.000 qm Händler, Werkstätten, Shops, Gastronomie und Tagungsräume. Dazu gibt es Glas-Garagen, in denen Mieter ihre Autos während des Jahres parken und die so den Besuchern der Classic Remise präsentiert werden.

 

Es gab bei unserem Besuch – und natürlich nicht nur dann wirklich schicke Fahrzeuge zu sehen. Mehrere Klassikerhändler präsentierten ihre schicken Oldtimer, aber – leider – auch zahlreiche Neuwagen aus dem Bereich der Sportwagen. Für mich zu viele, neue Ferrari, Lamborghini, Mercedes-Benz, etc. brauche in einem Klassikercenter nicht. Aber irgendwann sind sie es vielleicht. Okay, den neuen Bugatti habe ich auch fotografiert, auch wenn ich – wenn ich gedurft hätte – den alten Bugatti mitgenommen hätte.

 

In den Glasgaragen standen auch jede Menge interessante Fahrzeuge, aber die Reflexionen auf den Glasscheiben machten beim Fotografieren doch Probleme. Bei all den vielen Porsche, Ferrari, Alfa Romeo, Aston Martin, Mercedes-Benz und Volkswagen, die zum Verkauf standen – mein Favorit war der Opel Lieferwagen aus den 1920er Jahren, der oben auf der Empore parkte, direkt hinter einem Mercedes-Benz (170?)-Lieferwagen. Die Classic Remise Düsseldorf lohnt sich, wenn man mal in Düsseldorf ist. Extra dafür hinreisen muss man nicht.

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