EFA-Museum (D)

 

Das Automuseum „EFA Mobile Zeiten“ wurde 1990 noch unter dem Namen „EFA-Museum für Deutsche Automobilgeschichte“ im oberbayerischen Amerang in der Nähe des Chiemsees vom Unternehmer und Sammler Ernst Freiberger sen. (verst. 1997) gegründet. Betreiber ist die Ernst Freiberger-Stiftung für EFA Mobile Zeiten.

 

Noch vor dem Umbau vor einigen Jahren besuchten wir das Museum während unseres Familienurlaubs in Amerang. Gewohnt haben wir in einem herrlichen, mehrere hundert Jahre alte Familienhotel, auch wenn der Rest der Familie sich darüber beklagte, dass die Dusche spontan die Temperatur wechseln konnte und die Fußböden doch ein wenig knarrten. Heute ist das urige und sympathische Familienhotel eine gesichtslose Wellness- und Lifestyle-Unterkunft geworden und hat jeden Charme verloren.

 

Zurück zum Museum. Gesammelt hat Ernst Freiberger Automobile, die in Deutschland gebaut worden waren, angefangen von Fahrzeugen aus der Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts bis in die späten 1960er Jahre. Besonders hoch war bei unserem Besuch der Anteil von Klassikern aus der Frühzeit des letzten Jahrhunderts. Marken wie Adler, Benz, Wanderer, Maybach, Daimler, Horch, Wartburg, Opel, Apollo, Elite, Presto, AGA, DKW, Dixi, Hanomag, Stoewer, Brennabor, Mercedes, BMW, NAG und vieler anderer, längst untergegangener Automobilhersteller. Die großen Repräsentationswagen der späten 1930er Jahre wie der Mercedes-Benz 500 K oder der Horch 850.

 

Aber auch aus der Nachkriegszeit dürfte keine Marke fehlen, die damals nicht nur auf deutschen Straßen zu finden waren, aber in Deutschland gebaut worden waren. Kleinwagen wie der Zündapp Janus, das Glas Goggomobil, die BMW Isetta, das Fuldamobil, der Gutbrod Superior oder die Heinkel Kabine fehlten ebenso wenig wie Ford Weltkugel-Taunus, VW Brezelkäfer, AWZ P 70, Mercedes 170 V, Borgward Isabella, Horch P 240 Sachsenring, Opel Rekord(e), Audi 80, BMW 200 CS, Ford Capri I oder die Ikonen BMW 507, Porsche 356 und Mercedes-Benz 300 SL.

 

Während unseres Besuches waren rund 200 Fahrzeuge zu sehen. Sie alle aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Aber in den nachfolgenden Galerien könnt ihr sie sehen. Einige Jahre nach unserem Besuch wurde das Museum umgebaut und erhielt den neuen Namen EFA Mobile Zeiten. Seither wurde die Zahl der ausgestellten Fahrzeuge deutlich reduziert. Laut Wikipedia werden nur noch rund 70 Oldtimer gezeigt, der Rest befindet sich in der „Reserve“. Auch wenn diese 70 Fahrzeuge heute sicher noch anschaulicher präsentiert werden – es ist schade, dass viele der wunderbaren Klassiker so nicht mehr zu sehen sind.

 

Fazit: 2011 hatte sich definitiv gelohnt und ich hätte dort den ganzen Tag verbringen können (was allerdings die Zustimmung der Familie nicht fand). Ob es sich heute aufgrund der deutlich weniger gezeigten Fahrzeuge noch genauso lohnt?

Galerie 1

Von Adler bis DKW

 

Adler, AGA, Apollo, Arrows, ATS, Audi, Auto Union, Benz, BMW, Borgward, Brennabor, Daimler, Dixi, DKW

 

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Galerie 2

Von Elite bis IFA

 

Elite, Ford, Fuldamobil, Glas, Gutbrod, Hanomag, Hansa, Heinkel, Horch, Horch Sachsenring, IFA

 

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Galerie 3

Von KAN bis NSU

 

KAN, Kleinschnittger, Lloyd, Maybach, Mercedes-Benz, Messerschmitt, NAG, NSU

 

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Galerie 4

Von Opel bis Zündapp

 

KAN, Kleinschnittger, Lloyd, Maybach, Mercedes-Benz, Messerschmitt, NAG, NSU

 

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Galerie 5

Ahnengalerie, Tanksäulen und Modellbahn

 

 

 

 

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