Metropole Druten (NL)

 

Das „Metropole“ in Druten ist völlig anders als z.B. das Louwman-Museum in Den Haag. Während die in der Regel restaurierten und makellosen Klassiker (die Fahrzeuge aus der Frühzeit des Automobils meist im unrestaurierten Originalzustand) in Den Haag individuell präsentiert werden, stehen die Fahrzeuge in einer riesigen Halle aufgereiht, ohne Zwischenwände, ohne irgendwelche Deko und – sehr bemerkenswert – ohne Absperrungen. Auf den ersten Blick wirkt die fensterlose Halle sehr dunkel, doch die Fahrzeuge sind perfekt beleuchtet. Die Halle befindet sich im ersten Stock eines einstigen Möbelhandels, die Räumlichkeiten im Erdgeschoss hat der Oldtimerhandel „Metropole“ belegt. Auch hier stehen zahlreiche Klassiker, die erworben werden können. Doch nicht nur dort, auch Fahrzeuge (wie z.B. ein Bugatti Typ 57) im Obergeschoss sind teilweise zu verkaufen.

 

Wenn man die Halle im OG betritt, sollte man sich zunächst nach rechts wenden. Dort standen bei unserem Besuch nebeneinander zahlreiche exklusive Fahrzeuge wie ein originaler und unrestaurierter Mercedes-Benz SSK, zwei Mercedes-Benz 500 K, mehrere Bentley, Alfa Romeo, der bereits erwähnte Bugatti, Rolls-Royce – alle aus der Vorkriegszeit. Hat man diese Pracht „verarbeitet“ folgt eine Gruppe von klassischen Ferrari Sportwagen. Im Hauptbereich der Halle stehen Klassiker aus der ganzen Welt in vier langen Reihen, nach Herstellern sortiert. Porsche 356 Speedster – gleich 2 x vertreten, zusammen mit anderen Porsche 356, frühen 911 und einem 914. Von Mercedes gibt es gleich zwei Lang-600er, 300 SL Flügeltürer und Roadster, 190 SL Roadster, mehrere Coupés aus den 1950er und 1960er Jahren, Käfer und Karmann Ghia, insgesamt vier (!) Citroen 2 CV 4x4 „Sahara-Enten“, diverse italienische, amerikanische und britische Modelle (ein buntes Sammelsurium) und eine Reihe, die mir besonders gut gefallen hat: Rund ein Dutzend Ausführungen des Fiat 500 Topolino und des Fiat 500 Nuevo. Bei aller persönlichen Präferenz für die ersten VW Käfer, aber der Fiat 500 Topolino ist einfach nur wunderbar – vor allem als Giardiniera. Ob man mit 187 cm Körpergröße es immer noch wunderbar findet, in einem Topolino zu sitzen, kann ich mangels Erfahrung leider nicht beurteilen. Am anderen Ende der Halle finden wir noch neben einem Ford Model T und einem Bugatti mehrere schöne VW Typ 2 T1-Bullis.

 

Insgesamt wird im „Metropole“ mit hochkarätigen Vorkriegsklassikern, rassigen Sportwagen sowie mit mehr oder wenig viel Patina versehenen „Alltagswagen“ früherer Zeiten für jeden Oldtimerfreund etwas geboten. Wem das noch immer nicht reicht: Es gibt noch eine zweite Halle. Da stehen die „Schwergewichte“. Mehr als 40 historische Lastkraftwagen, teils mit Anhängern lassen die Halle zu einem Labyrinth werden. Da sich diese Halle im Erdgeschoss befindet, kann man sich von einer Empore einen hervorragenden Überblick verschaffen.

 

Fazit: Auch wenn hier die einzelnen Fahrzeuge nicht individuell präsentiert werden, auch diese Form der Präsentation hat seinen Reiz. Mir hat es gut gefallen und wie bei zahlreichen anderen Museen bin ich einem weiteren Besuch nicht abgeneigt.

Galerie 1

Galerie 2

Galerie 3

Galerie 4

Galerie 5

Galerie 6

Galerie 7

Galerie 8

Galerie 9

Galerie 10

Galerie 11

NIE WIEDER !

Meine Fotobücher

In Planung

Meine Kalender