Deutsches Technikmuseum Berlin (2015)
Eins vorweg: Wenn es draußen richtig heiß ist, meidet das Deutsche Technikmuseum Berlin – es ist nicht klimatisiert! Wir haben bei einer Außentemperatur von 35°C den Fehler gemacht und haben das Museum besucht. Aber ein Besuch des Museums ist nicht grundsätzlich ein Fehler, im Gegenteil. Einen Besuch kann ich mit gutem Gewissen empfehlen, es lohnt sich wirklich und ihr solltet Zeit mitbringen.
Ein paar Infos zur Historie des Museums: Es wurde 1983 unter dem Namen „Museum für Verkehr und Technik“ eröffnet. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks und Güterbahnhofs des Anhalter Bahnhofs. Die Ausstellung befindet sich in zwei historischen Ringlokschuppen, dem ehemaligen Bahnbetriebswerk des Anhalter Bahnhofs, den Verwaltungsgebäuden der Markt- und Kühlhallengesellschaft sowie einem 2003 eingeweihten Neubau. Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche mehr als 25.000 qm. 1996 erfolgte die Umbenennung in „Deutsches Technikmuseum“.
Was gibt es auf diesen 25.000 Quadratmetern zu sehen? Viel, sehr viel Technik aus allen Bereichen! Die ständigen Ausstellungen umfassen die Themenbereiche Luft- und Raumfahrt, Schifffahrt, Schienenverkehr, Straßenverkehr, Kommunalverkehr (extern untergebracht), Produktionstechniken, Textiltechnik, Rechen-/Automationstechnik und Nachrichtentechnik, Schreib-/Drucktechnik und Papiertechnik, Energietechnik, Verkehrs- und Ingenieurbau, Chemie und Pharmazie, Wissenschaftliche Instrumente sowie die Geschichte der Filmtechnik. Auf dem Außengelände befindet sich u.a. eine historische Brauerei und eine Holländerwindmühle. Ebenfalls auf dem Museumsareal liegt das „Science Center Spectrum“ im 1874 errichteten Verwaltungsgebäude des Anhalter Güterbahnhofs.