7. OSNA-Oldies 2020 - Treffpunkt der Region

Die Bremen Classic Motorshow ist gelaufen, bis zur Techno Classica Essen dauert es immer noch einige Wochen – was passt da besser als die OSNA-Oldies® in Osnabrück in den Terminkalender? Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit, allerdings hatte ich diesmal nur am Sonntagnachmittag Zeit, zur Halle Gartlage zu fahren. Schon beim Eintreffen war zu sehen, dass es voll war – nur wenige Lücken auf dem Besucherparkplatz. Auf der Fläche vor dem Eingang standen auch drei, vier Dutzend Old-/Youngtimer.

 

Durch die Halle ging es zunächst zum Stand der Oldtimer IG Osnabrück e.V. im Zelt – Standdienst. In diesem Jahr hatte die Oldtimer IG kein einziges Auto auf ihrem Stand stehen – dafür aber ein knappes Dutzend Motorräder und Motorroller. Nimbus, Viktoria, Miele, Zündapp, Heinkel – klangvolle Namen nicht nur bei Zweiradfreunden. Dazu ein Fahrrad mit zwei Motoren – einen Rex-Motor für das Vorderrad und einen Dieselmotor (!), der das Hinterrad antrieb. Der Stand wurde vom Publikum sehr gut angenommen, es gab viele interessante Gespräche. Währenddessen wurde über die Lautsprecheranlage zur Auktion in die Halle 2 aufgerufen. Dort standen u.a. ein Ford Thunderbird Coupé (Bj. 1963), ein Ford 17m (Bj. 1972) und ein über 100 Jahre alter Chevrolet 490 touring (Bj. 1919) zur Auswahl, daneben noch mehrere Youngtimer. Die Auktion selbst habe ich in diesem Jahr nicht mitbekommen – Standdienst.

 

Nach zwei interessanten Stunden hatte ich die Gelegenheit, mir auch die Stände anzusehen. Neben der Oldtimer IG waren u.a. der Käfer-Club Osnabrück e.V., die NSU IG, die Lloyd-Freunde, aber auch die Veranstalter der Wiehengebirgsrallye und der OSNINGCLASSICS vertreten. In der Halle 1 präsentierte sich wieder das Automuseum Melle, in diesem Jahr war auch erstmals Volkswagen Classic mit zwei wunderschönen Fahrzeugen vertreten: Einem 1950’er Volkswagen Hebmüller-Cabriolet und einem Volkswagen Käfer-Cabriolet von Karmann aus dem Jahr 1949. Das Fahrzeug steht normalerweise in Wolfsburg, wurde aber nach Osnabrück ausgeliehen, da das dortige 1952'er Käfer-Cabriolet derzeit restauriert wird. Das Hebmüller-Cabriolet hat – berechtigterweise – den Preis für das schönste Fahrzeug auf der Messe erhalten.

 

Zu finden waren in der Halle 1 auch Restaurationsbetriebe wie das Oldtimer Technikum aus Bissendorf, das Autohaus Frömel (Volkswagen Competence Center), die Klassikabteilung von Rahenbrock mit drei herrlichen, offenen Jaguar (XK 120 und XK140), das Oldtimer Center Osnabrück und weitere Firmen. Die Saab-Freunde waren hier ebenso vertreten wie die Firma Stoffwechsel und weitere Gewerbetreibende.

 

Nach draußen brauchte ich nicht mehr gehen, der Regen und der späte Nachmittag hatten dafür gesorgt, dass dort nicht mehr viel zu fotografieren gab.  Ein fast einsamer echter Mini stand dort. Ich musste aufpassen, dass ich nicht versehentlich das hässliche Auto daneben mit ablichte – einen von BMW gebauten, überdimensionierten „Mini“. Schade, dass BMW die Namensrechte derart missbrauchen durfte.

 

 

Auch wenn ich nur kurz bei der OSNA-Oldies war – die (kurze) Fahrt dorthin hat sich wieder gelohnt. Für 2021 drücke ich Veranstalter Christian Werner die Daumen, dass es mal wieder frühlingshaftes Wetter und keine Störenfriede wie das Virus COVID-19 alias Corona gibt. Dann wird es auch richtig voll sein.

9. Juni 2024

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