3. Rometsch, Beutler und der VW30

Ein besonderes Augenmerk galt auf dem Kirchplatz einem unscheinbar grauem Fahrzeug: Der VW30, der älteste Prototyp des VW Käfers aus dem Jahr 1937. Basis war ein Fahrgestell, dass vor vielen Jahren bei einem Schrotthändler in Österreich gefunden wurde. Darauf entstand ein Fahrzeug, dass von Christian und Traugott Grundmann nach Fotos und Zeichnungen exakt dem Original aufgebaut wurde. Heute besitzt der Wagen eine Straßenzulassung und über seine Entstehung gibt es auch ein lesenswertes Buch. Neben dem VW30 parkte ein weitere Nachbau des Prototypen, dieser steht abgesehen von diesem Wochenende im ZeitHaus in Wolfsburg. Zur historischen Sammlung von Volkswagen gehört auch der von Ferdinand Porsche entworfene Prototyp eines Volkswagen für NSU (Porsche Typ 32)  aus dem Jahr 1932, der diese eindrucksvolle Reihe vervollständigte.

 

Die Käfer-Cabriolets von Karmann und Hebmüller sind wunderschöne Fahrzeuge, aber die beiden Unternehmen waren nicht die einzigen, die in den 1950er Jahren schicke Kreationen auf das Fahrgestell des Käfers setzten – meist zum Unwillen des VW-Chefs. Dazu gehörten zum Beispiel die Firmen Rometsch aus Berlin, Wendler aus Reutlingen, Beutler aus Thun (CH), Dannenhauer & Stauss aus Stuttgart oder Drews aus Wuppertal. Meist entstanden nur wenige der traumhaft schönen Karosserien und wie immer fanden sich gleich mehrere davon in Hessisch Oldendorf. In diesem Jahr waren gleich (mindestens) vier Rometsch „Lawrence“ und zwei Rometsch „Beeskow“ zu sehen, außerdem u.a. das hellblaue 1957er Wendler-Cabriolet, ein weinrotes Cabriolet von Dannenhauer & Stauss sowie ein Beutler-Coupé und ein Enzmann 506.

 

NIE WIEDER !

Meine Fotobücher

In Planung

Meine Kalender