Die Vorkriegsraritäten mit Bentley, Bucciali, Bugatti & Co.

 

Dann geht es in das eigentliche Museum. Linker Hand drei Klassiker aus den Anfängen der Automobilhistorie (Daimler 4-hp „Marseilles“ Phaeton von 1898, Benz Victoria Phaeton von 1895 und Lohner Elektro-Feuerwehr von 1906) und geradeaus dann gleich mehrere Ikonen der Vorkriegszeit. Mercedes-Benz 710 SSK (1929),  Talbot-Lago Type 26 Grand Sport Coupé Saoutchik (1948), Bentley 4 ½ Liter Birkin Teamcar (1928), Bentley 4 ½ Litre SC „Blower“ Sports Four Seater by Vanden Plas (1931), Bentley 4 ¼ Litre Fixed Head Sport Coupé by Vesters & Neirinck (1937), Duesenberg Model J Convertible Coupé von Murphy (1929), Bentley 6 ½ Litre SWB Speed Six Boattail Two-Seater von Barker (1929), Austro Daimler ADR 635 Sport Cabriolet „Bergmeister“ (1932) und Alfa Romeo 8C 2300 Le Mans LWB (1934). Neben diesen Ikonen wirkt der Mercedes-Benz 10/50 PS Typ Stuttgart 260 aus dem Jahr 1929 schon fast alltäglich aus.

 

Weiter geht es in den nächsten Bereich: Erneut Vorkriegsfahrzeuge, erneut außergewöhnliche Fahrzeuge. Gleich als erstes der Bucciali TAV 12 „la Flèche d’or“ („der goldene Pfeil“), gebaut 1931-1932 von Saoutchik. Ein Einzelstück, das seinesgleichen sucht. Nicht minder schön sind der Bugatti Typ 57 C Aravis von 1938 mit einer Karosserie von Gangloff, der 1936er Mercedes-Benz 500 K Spezial-Roadster, der Mercedes-Benz 630 K La Baul (1928, Karosserie Saoutchik), der auffallende Avions Voisin Lumineuse (1927), das Mercedes-Benz 770 K Cabriolet F (1939) von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, der Duesenberg Model SJ Beverly Berline von Murphy (1933) und der Tatra 77 A aus dem Jahr 1937. Das kleinste Fahrzeug, das neben dem Eingang zum Kino stand, war der Citroen 5 HP Cabriolet Torpedo von 1924 – in ihm durfte man sogar Platz nehmen. 

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